SC Austria Lustenau: Die Stadion-Euphorie nutzen
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SC Austria Lustenau: Die Stadion-Euphorie nutzen

Die Kaderbewertung. Die Transfers. Die Aufstellung. Die Trikots. Die Tipps. Die große Saisonvorschau des SC Austria Lustenau:

Nach zwei Jahren Abwesenheit ist der SC Austria Lustenau zurück in der ADMIRAL Bundesliga!

Die Vorarlberger kommen mit einem neuen Stadion im Rücken und einer Menge an Selbstvertrauen. Größtes Fragezeichen bleibt das Ende der Zusammenarbeit mit Core Sports Capital.

Mit Markus Mader setzt die Austria auf ein bewährtes Gesicht auf der Trainerbank, das bereits 2022 mit den Lustenauern aufgestiegen ist.

Die Abgänge der Leistungsträger und Torjäger Mame Wade (7 Tore), Jack Lahne (9 Tore) und Amine Bouchenna (7 Tore) schmerzen, erinnern aber etwas an Haris Tabakovic und Muhammed Cham, die ebenfalls nach dem Aufstieg wechselten.

Damals wurde man Achter. Ein Ergebnis, das die Verantwortlichen in dieser Saison wohl sofort unterschreiben würden.

Die Transfers:

Zugänge

Abgänge

Danilo Soares (Nürnberg/Deutschland)

Mame Wade (La Louviere/Belgien)

Albin Gashi (Wels)

Axel Rouquette (Creteil/Frankreich)

Lord Afrifa (Sturm II)

Mario Vucenovic (FAC)

Niklas Pertlwieser (Amstetten)

William Rodrigues (Bregenz)

Dion Kacuri (Leihe, Basel)

Daniel Au Yeong (Bregenz)

Dominik Weixelbraun (Leihe, Rapid)

Felix Oberwaditzer (Lauterach)

Precious Benjamin (Leihe, Hoffenheim)

Jack Lahne (vereinslos)

Emmanuel Chukwu (Leihe, Hoffenheim II)

Asumah Abubakar (vereinslos)

Antonio Verinac (Leihe, St. Gallen)

Nico Gorzel (vereinslos)

Enes Koc (vereinslos)

Hugo Bauer (vereinslos)

Mohamed-Amine Bouchenna (Leih-Ende, Clermont/Frankreich)

Bundesliga-Transferliste: Alle fixen Transfers und Gerüchte im Sommer 2026 >>>

Die Kader-Bewertung:

Tor:

Domenik Schierl geht in seine achte Saison als Nummer eins beim SC Austria Lustenau. Sein Backup ist der Deutsche Phillip Böhm, der bisher erst zwei Mal im Cup spielen durfte. Nummer drei ist Youngster Frederic Flatz (19).

Fazit: Mit Schierl haben die Vorarlberger einen erfahrenen Bundesliga-Torhüter, auf den sie sich ohne Zweifel verlassen können.

Abwehr:

Mader wird wie schon in der vergangenen Saison hauptsächlich mit einer Viererkette agieren. Dafür hat er einen guten Mix in der Innenverteidigung. Kapitän Matthias Maak bringt viel Erfahrung mit und wird sich mit dem geliehenen Emmanuel Chuwku duellieren. Daneben läuft es auf einen Zweikampf zwischen Robin Voisine und Niklas Pertlwieser hinaus.

Auf Links hebt Rückkehrer Danilo Soares die Qualität an und wird sich mit Lukas Ibertsberger matchen. Rechts ist Fabian Gmeiner bisher ohne Konkurrenz. Da möchte der Verein aber nochmal nachlegen.

Fazit: In der Abwehr ist fast jede Position doppelt besetzt. Mader legt viel Wert auf einen offenen Konkurrenzkampf und will so das Niveau bei allen erhöhen. Die hohe individuelle Qualität fehlt beim Aufsteiger. Es wird entscheidend, im Kollektiv zu funktionieren.

Mittelfeld:

Die Austria wird in einem 4-3-3-System agieren und damit leichte Adaptionen zum Vorjahr vornehmen. Für die Mittelfeldzentrale sind die beiden Neuzugänge Dion Kacuri und Lord Afrifa, sowie Urgestein Pius Grabher und Sacha Delaye vorgesehen. Auch der eigentliche Außenspieler Seydou Diarra kann theoretisch dort spielen.

Fazit: Wie schon in der Abwehr fehlt die große Bundesliga-Erfahrung auch im Mittelfeld. Viele Spieler haben ihr Niveau in LigaZwa unter Beweis gestellt. Fraglich ist nur, ob das auch für eine Etage höher reicht.

Angriff:

Für die Außen hat Mader mit Haris Ismailcebioglu (fehlt wohl mit Syndosmosebandabriss lange), Ibrahim Ouattara, Seydou Diarra und den beiden Neuzugängen Albin Gashi und Dominik Weixelbraun genügend Optionen. Vor allem Gashi bringt viel Torgefahr mit (13 Tore, 8 Vorlagen für Wels 25/26).

Im Sturmzentrum ist der Aufsteiger nicht sehr breit besetzt. Lenn Jastremski und Precious Benjamin waren bis vor Kurzem die einzigen klassischen "Neuner" im Kader. Hinzukam zuletzt Antonio Verinac, der von St. Gallen ausgeliehen wurde.

Fazit: Jastremski war in der vergangenen Saison mehr Vorbereiter als Torjäger und Benjamin konnte sich bei seiner Leihe nach Altach nicht nachhaltig empfehlen. Der Austria fehlt ohne Wenn und Aber noch ein Knipser. Auf den Außen herrscht hingegen ein Überangebot. Vor allem Gashi und Weixelbraun könnten hier zu Schlüsselspielern werden.

Wie würdest du aufstellen?



Der Trainer: Markus Mader

Markus Mader war bereits beim letzten Bundesliga-Abenteuer der Lustenauer an der Seitenlinie.
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Markus Mader war bereits beim letzten Bundesliga-Abenteuer der Lustenauer an der Seitenlinie.

Im Dezember 2024 kehrte Markus Mader nach einem Intermezzo bei Schwarz-Weiß Bregenz nach Lustenau zurück. Zuvor war er bereits von Juli 2021 bis November 2023 Coach der "Grün-Weißen".

Der 58-Jährige war als Trainer bisher nur im Ländle tätig. Zwei Mal stieg er mit der Austria schon in die Bundesliga auf, 2022/23 schaffte er souverän den Klassenerhalt, im Jahr darauf musste der Vorarlberger als Tabellenletzter seine Koffer jedoch wieder packen.

Nun ist Mader zurück und voller Tatendrang.

Die Trikots:

Heim (links), Auswärts (rechts)
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Heim (links), Auswärts (rechts)

Worauf es 2026/27 ankommt:

Die Vorzeichen für die Vorarlberger könnten vor der dritten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte besser sein: Kaderumbruch, Leistungsträger weg und das Ende der Kooperation mit Core Sports Capital. Nichtsdestotrotz hat das neue Stadion viel Energie freigesetzt.

Der Lustenauer Austria fehlt zwar die individuelle Qualität, Markus Mader hat aber schon des Öfteren bewiesen, dass er eine Mannschaft formen kann. Das wird auch heuer wieder entscheidend werden.

Trotzdem wird es unvermeidbar sein, im Sturm nochmal Qualität dazuzuholen. Ein zusätzlicher Knipser kann im engen Abstiegskampf der Liga am Ende entscheidend sein.

Redakteure tippen Endplatzierung:

Name

Tipp

Harald Prantl

11.

Johannes Bauer

11.

Florian Gabriel

11.

Jonas Pamperl

11.

Daniel Sauer

12.

Georg Sohler

11.

Simon Urhofer

12.

Dein Tipp:

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