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Markus Lackner: "Ergebnisse stimmen. Das ist das Wichtigste im Fußball"

SV Ried-Spieler Markus Lackner war zu Gast in der Sky-Sendung "Dein Verein" und sprach über die aktuelle, gute Situation der SV Ried.

Markus Lackner (SV Guntamatic Ried):
…zu den Saisonleistungen der SV Ried: „Die Ergebnisse stimmen. Das ist wahrscheinlich das Wichtigste im Fußball. Wenn es so weiterläuft, dann sind wir alle zufrieden damit.“

…über die verstorbene Ried-Legende Paul Gludovatz und die Trauerminute vor dem letzten Spiel: „Es war extrem präsent im Verein. Man bekommt einfach mit, was er für diesen Verein alles geleistet hat. Selbst hatte ich ihn nie als Trainer, aber man kennt den Paul Gludovatz natürlich. Es war eine berührende Stimmung vor dem Match und ich denke, dass da sehr, sehr viele Menschen eine Gänsehaut hatten.“

"Das Rieder-Publikum spielt eine sehr, sehr große Rolle. Wenn es läuft, dann ist da eine extreme Stimmung." - Markus Lackner

…über die aktuelle Stärke der Rieder: „Ich denke, die Mentalität macht uns heuer aus. Wenn man sieht, wie oft Spiele nicht so laufen, wie wir es uns vorgestellt haben, wie wir nicht den besten Tag erwischen – aber wir gewinnen die Spiele. Wir haben eine enorme Mentalität, es kämpft jeder und es will jeder verhindern, dass wir ein Tor bekommen. Es beginnt wirklich ganz vorne und denke, dass uns das wirklich heuer auszeichnet.“

…über die Festung Ried und die anstehenden Geisterspiele: „Das Rieder-Publikum spielt eine sehr, sehr große Rolle. Wenn es läuft, dann ist da eine extreme Stimmung, weil alles so eng ist und die Fans wirklich mitgehen. Umso trauriger ist es für uns, dass jetzt wieder die Geisterspiele kommen. Da müssen wir schauen, dass wir trotzdem dieselbe Energie auf den Platz bekommen, auch wenn die Fans nicht direkt im Stadion sind. Aber ich gehe einmal davon aus, dass alle daheim mitfiebern und uns so irgendwie die Energie schicken.“

…angesprochen auf Möglichkeit in die Meistergruppe zu kommen: „Es ist auf jeden Fall möglich, aber es ist auch extrem eng, wenn man sich die Tabelle ansieht. Aber wir haben die Möglichkeit. Wenn die Chance da ist, dann sollten wir versuchen, sie auch zu nutzen.“

…über Ex-Trainer Andreas Heraf und seine Trennung: „Wir haben am Anfang mitbekommen, dass der Andi leider gesundheitliche Probleme hat, was sehr schade war und dann hatten wir nicht mehr viel Kontakt. Wir haben dann relativ wenig davon mitbekommen, bis dann die Tage davor in den Medien das Thema aufgekommen ist. So wirklich eine Klarheit hatten auch wir nicht. Im Endeffekt ist die Entscheidung gefallen. Ich habe schon viele Trainerwechsel in meiner Karriere mitbekommen und im Endeffekt: Wir sind Spieler, wir müssen Gas geben. Es sind Entscheidungen, die nicht wir treffen müssen. Somit ist alles gesagt dazu.“

…über seine Zeit bei der Vienna unter Trainer Alfred Tatar: „Die Ehre hatte ich auch ein Jahr. Da haben wir eher die Antithese zum Spiel des FC Barcelona gespielt und eher weniger von hinten raus gespielt. Aber ich habe sehr, sehr viele Dinge aus diesem Jahr mitgenommen und bin sehr, sehr dankbar für diese Zeit.“

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