++ Lizenz-Ticker ++ Wer bekommt die Lizenz, wer nicht?

Heute, Mittwoch, gibt es die Entscheidungen zu den drei Protesten von Austria Wien, Wacker Innsbruck und SKN St. Pölten. Mit dem 90minuten.at Lizenz-Ticker halten wir dich auf dem Laufenden.

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27. April

17:15 - Lizenz-Entscheidung: Wacker Innsbruck ohne Lizenz, Austria und SKN haben sie

Das Protestkomitee der Österreichischen Fußball-Bundesliga unter Vorsitz von RA Dr. Andreas Grundei hat dem FK Austria Wien und spusu SKN St. Pölten die Lizenz (und die Zulassung) für die kommende Saison 2022/23 erteilt.

Dem FC Wacker Innsbruck wurde die die Zulassung für die kommende Saison 2022/23 verweigert (finanziell). Gegen die Verweigerung der Lizenz, die zur Teilnahme an der höchsten Spielklasse berechtigt, wurde kein Rechtsmittel erhoben. Der Lizenzantrag wurde im Rahmen des Protests gegen den Senat 5-Beschluss zurückgezogen.

Damit ist das Verfahren bzw. der Instanzenweg innerhalb der Bundesliga abgeschlossen. Nach Abschluss des verbandsinternen Verfahrens kann FC Wacker Innsbruck gegen die Verweigerung der Zulassung noch innerhalb von acht Tagen Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht, ein Schiedsgericht im Sinne der §§ 577 ff österreichische Zivilprozessordnung (ZPO), einbringen.

Das Lizenzierungs- und Zulassungsverfahren endet offiziell mit Bekanntgabe der lizenzierten Klubs an die UEFA Ende Mai.

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Die Reaktionen

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14:45

Wie 90minuten.at aus informierter Quelle in Erfahrung bringen konnte, wird das Protestkomitee als 2. Instanz in Sachen Lizenzierung und Zulassung gegen 17 Uhr die Ergebnisse veröffentlichen. Die Klubstatements zu dieser Entscheidung werden dann hier in weiterer Folge abgebildet.

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11 Uhr

Die 'Tiroler Tageszeitung' will wissen, dass es für die Austria (bzw. die Zweitvertretung Young Violets) und auch den SKN St. Pölten keine Probleme vor dem Protestkomitee geben dürfte. Bei 2. Liga-Klub Wacker Innsbruck dürfte die Sache anders aussehen.

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27. April - 8 Uhr

Austria, Wacker und St. Pölten - wer bekommt die Lizenz?

Heute wird es wieder extrem spannend: Für drei Klubs wird heute die Entscheidung des Protest-Komitees fallen, ob es eine Lizenz für die Saison 2022/23 geben wird oder nicht. Austria Wien, Wacker Innsbruck und St. Pölten haben in den vergangenen Tagen die entsprechenden Unterlagen eingereicht. Ob es reichen wird? Bei Wacker Innsbruck gibt es massive Zweifel. Mit dem Ticker von 90minuten.at seid ihr jedenfalls immer auf dem Laufenden.

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22. April

 

Klubs protestieren und gehen in die 2. Instanz. Die Austria etwa gibt sich zuversichtlich, Wacker wählt einen anderen Weg.

Mittwoch, 13. April

PINNED POSTING - 15:00 Uhr - Drei Klubs ohne Lizenz: Austria, Innsbruck und SKN St. Pölten

Lizenz und Zulassung

Seit der Ligareform wird zwischen Lizenz (gilt für die ADMIRAL Bundesliga) und Zulassung (gilt für die ADMIRAL 2. Liga) unterschieden. Ein Erhalt der Lizenz berechtigt ebenfalls zur Bewerbsteilnahme an der ADMIRAL 2. Liga.

ADMIRAL Bundesliga

Lizenz erteilt: FC Red Bull Salzburg, SK Rapid Wien, SK Puntigamer Sturm Graz, LASK, RZ Pellets WAC, WSG Tirol, TSV Egger-Glas Hartberg, SV Guntamatic Ried, CASHPOINT SCR Altach, FC Flyeralarm Admira, SK Austria Klagenfurt.

Lizenz verweigert: FK Austria Wien (finanziell, rechtlich), spusu SKN St. Pölten (finanziell), FC Wacker Innsbruck (finanziell, infrastrukturell)

ADMIRAL 2. Liga & Regionalliga

Lizenz erteilt: Grazer AK 1902, FAC Wien, SC Austria Lustenau.

Zulassung erteilt: FC Blau Weiß Linz, FC Liefering, SV Licht-Loidl Lafnitz, FC Mohren Dornbirn 1913, FC Juniors OÖ, KSV 1919, SKU Ertl Glas Amstetten, SK BMD Vorwärts Steyr, SV Horn, First Vienna FC (Regionalliga Ost), SV Stripfing/Weiden (Regionalliga Ost), WSC HOGO Hertha Wels (Regionalliga Mitte).

Zulassung als Amateurteam eines BL-Klubs: SK Rapid Wien II, SK Sturm Graz Amateure (Regionalliga Mitte).

Zulassung verweigert: FK Austria Wien (finanziell, rechtlich) & Young Violets Austria Wien, spusu SKN St. Pölten (finanziell), FC Wacker Innsbruck (finanziell, infrastrukturell).

Sanktionen

FK Austria Wien (sofern Lizenz/Zulassung im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens noch erteilt wird): Vier Punkte Abzug für die kommende Saison 2022/23 + 20.000 Euro Geldstrafe für Fristverzug betr. geprüftem Jahresabschluss.

 

Die bisherigen Reaktionen der Klubs:

17:08 - Wacker wartet auf Geld

15:40 - SKN ist "überrascht"

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15:26 - Austria erklärt, was noch fehlt

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15:18 - Wacker Innsbruck: "Nicht überrascht"

Der FC Wacker Innsbruck erhielt erwartungsgemäß die Lizenz der österreichischen Fußballbundesliga in erster Instanz nicht: Als Grund nennt der Klub fehlende finanzielle Unterlagen und ein ausstehender Mietvertrag mit dem Stadionbetreiber für die neue Saison.

Wacker Innsbruck-Präsident Kevin Radi: „Aufgrund des Zeitdrucks und der aktuellen finanziellen Herausforderungen war es für uns nicht möglich alle Unterlagen pünktlich einzureichen, um die Lizenz in erster Instanz zu erhalten. Dementsprechend sind wir über die Entscheidung der Bundesliga wenig überrascht. Trotzdem bleiben wir guter Dinge, dass wir binnen der Nachreichfrist (Anm. für die zweite Instanz) alle relevanten Aufgaben erledigen können und so am Ende die Lizenz erhalten.“

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15:17 - Rapid: "Zusammenhalt gibt Kraft und Zuversicht"

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15:12 - WSG-Tirol: "Ohne grobe Schwierigkeiten"

„Die Abarbeitung der geforderten Lizenzunterlagen für die neue Spielzeit nimmt jedes Jahr viel Zeit und Aufmerksamkeit der Geschäftsstelle in Anspruch“, erklärt Julian Heiss, Geschäftsführer der WSG Tirol GmbH: „Wir sind froh und stolz, auch heuer wieder ohne grobe Schwierigkeiten oder Nachforderungen des Lizenzsenats, die Spielgenehmigung für die nächste Saison in erster Instanz erhalten zu haben.“ Das zeige, so Heiss weiter, dass bei der WSG Tirol in allen Bereichen, auch im finanziellen, trotz der für alle nach wie vor belastenden wirtschaftlichen Nachwirkungen der Pandemie, hochseriös gearbeitet werde.

 Auch WSG-Präsidentin Diana Langes ist stolz darauf, die Lizenz für das kommende Spieljahr ohne weitere Auflage erhalten zu haben: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir es angesichts der schwierigen Umstände, wo Pandemie und Krieg die finanzielle Situation zusätzlich erschwerten, auch heuer wieder geschafft haben, trotz kleinstem Budget der Liga die Lizenz in erster Instanz zu erhalten. Das zeigt, wie seriös in Wattens gearbeitet wird, ist ein unglaublicher Erfolg unseres gesamten Teams und erfüllt mich mit großem Stolz.“

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15:10 - Vienna: "Wollen zurück in die höchste Spielklasse"

„Es freut uns sehr, dass wir die Zulassung für die ADMIRAL 2. Liga in erster Instanz und ohne Auflagen erhalten haben. Das bestätigt unsere sorgfältige und gewissenhafte Arbeit der letzten Jahre. Es ist mittlerweile bekannt, dass die Vienna ambitionierte Ziele verfolgt und wir mittel- bis langfristig zurück in die höchste Spielklasse wollen. Die Zulassung für die ADMIRAL 2. Liga ist dabei ein ganz wichtiger Meilenstein für unseren Verein. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen Mitwirkenden bedanken, die diesen Weg in den vergangenen Jahren ermöglicht haben“, betont Vienna-Geschäftsführer Thomas Loy.

 

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15:08 - FAC: "Lizenz unverzichtbares Qualitätsmerkmal"

FAC-Geschäftsführer Jakob Schleger zum erstinstanzlichen Erhalt der Bundesliga-Lizenz: „Wir haben immer wieder betont, dass ein Ansuchen um die Lizenz zur höchsten Spielklasse für uns ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal ist, wenn es um die kontinuierliche Professionalisierung und Weiterentwicklung des FAC geht. Wir sind glücklich, dieses Gütesiegel für die kommende Spielzeit der ADMIRAL Bundesliga erhalten und damit die wirtschaftlichen, sportlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen geschaffen zu haben. Ein großer Dank gilt unseren Partnern und Sponsoren sowie auch den Verantwortlichen des FC Flyeralarm Admira, die uns die BSFZ-Arena im Falle eines Aufstieges als Stadion zur Verfügung stellen. Darüber hinaus bedanken wir uns auch für den großen Einsatz aller Mitwirkenden unserer FAC-Familie.“ 

Der Floridsdorfer Athletiksport-Club steht mit aktuell 50 Punkten auf dem zweiten Platz in der ADMIRAL 2. Liga, einen Punkt hinter Tabellenführer Austria Lustenau und spielt heuer erstmals seit dem Aufstieg in die 2. Liga im Jahr 2014 um den Aufstieg in die ADMIRAL Bundesliga mit.

„Wir sehen heuer nicht nur, dass wir sportlich in der 2. Liga mithalten können, sondern auch die Qualität haben, um im Aufstiegsrennen eine Rolle zu spielen. Ich habe der Mannschaft vor der Winterpause versprochen, dass wir als Verein alles tun werden, um die Bundesliga-Lizenz zu erhalten, damit dem sportlichen Potenzial der Spieler keine Grenzen gesetzt werden. Dementsprechend sind wir überglücklich, dass wir die Lizenz erstinstanzlich erhalten haben. Unabhängig vom Ausgang der Saison zahlt unsere Mannschaft bisher das Vertrauen mit Bravour zurück und macht die aktuelle Spielzeit schon jetzt zu einem Highlight der jüngsten FAC-Geschichte“, so Christian Kirchengast, Lizenz-Verantwortlicher des FAC Wien.

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15:07 - Hartberg-Obmann Korherr: "Bestätigung der Arbeit"

Hartberg-Geschäftsführer und Obmann Erich Korherr zur positiven Lizenz-Entscheidung: "Es freut uns natürlich, die Lizenz für die Spielzeit 2022/2023 wieder in erster Instanz erhalten zu haben. Es ist eine Bestätigung für die kontinuierlich tolle Arbeit die in Hartberg - auch in diesen sehr herausfordernden Zeiten - geleistet wird. Mein Dank gilt auch unseren Finanzverantwortlichen und allen Beteiligten, die täglich großartige Arbeit mit viel Leidenschaft und Herzblut für den TSV Hartberg Fußball verrichten. Wir werden weiterhin mit aller Kraft versuchen, den TSV Egger Glas Hartberg sportlich wie auch wirtschaftlich im Rahmen unserer Möglichkeit weiterzuentwickeln."

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15:05 - Erste Reaktionen der Liga

Der Senat 5 der Österreichischen Fußball-Bundesliga hat nach Prüfung und Evaluierung der von den Lizenz- bzw. Zulassungsbewerbern eingereichten Unterlagen für die Saison 2022/23 14 Bewerbern die Lizenz für die ADMIRAL Bundesliga und 14 Bewerbern (inkl. 2 Amateurmannschaften von BL-Klubs) die Zulassung für die ADMIRAL 2. Liga in erster Instanz erteilt.

Nachdem die Prüfung der finanziellen Kriterien in den vergangenen Jahren, aufgrund der COVID-Pandemie, ausgesetzt worden war, bzw. in abgeschwächter Form stattfand (in Abstimmung mit den Klubs, sowie der UEFA), wurde das Lizenz- und Zulassungsverfahren in diesem Jahr wieder wie gewohnt abgehalten.

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: „Die Pandemie hat den österreichischen Profi-Fußball in den vergangenen zwei Jahren vor große Herausforderungen gestellt – nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht. Mit den erstinstanzlichen Entscheidungen und dem angekündigten Rückzug des FC Juniors OÖ ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ein Platz in der ADMIRAL 2. Liga vakant. Die betroffenen Klubs haben in der zweiten Instanz die Möglichkeit, die erforderlichen Nachweise zu erbringen, damit auch in der kommenden Saison 16 Teams in der 2. Liga spielen.”

Thomas Hofer-Zeni, Vorsitzender Senat 5: „Dass so viele Klubs die Lizenz bzw. Zulassung in erster Instanz erhalten haben, obwohl wieder zum gewohnten Lizenz- und Zulassungsverfahren zurückgekehrt wurde, ist erfreulich und spricht für die gute Arbeit der Klubs. In drei Fällen (sowie den Young Violets des FK Austria Wien) konnten zum jetzigen Zeitpunkt die gestellten Anforderungen nicht ausreichend erfüllt werden. Den betreffenden Klubs bietet sich jedoch die Möglichkeit, im Rahmen der zweiten Instanz die noch erforderlichen Nachweise zu erbringen.“

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14:40 - Die Spannung steigt - in Kürze ist es so weit

Die Spannung steigt. Um 15 Uhr wird es so weit sein - dann werden alle Klubs informiert sein und die Liga die Lizenz-Verteilung bekanntgebeben.

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13:20 - Austrias Nachwuchs weiterhin mit Gazprom-Trikots

Die Austria tut sich offensichtlich schwer, den Gazprom-Deal komplett zu lösen, wie eine Recherche von 90minuten.at ergeben hat.

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12:30 - Es wird wohl der Nachmittag

Ein bisschen Geduld muss noch sein. Wie 90minuten.at auf Nachfrage bei der Bundesliga erfahren hat, wird die Lizenzvergabe für 15 Uhr erwartet. Gut möglich aber, dass der eine oder andere Entscheid schon früher von dem jeweiligen Klub veröffentlicht wird, auch wenn die Liga darum bitte, diese Frist abzuwarten.

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10:00 - Rettet Wiener Millionär die Innsbrucker?

Die "Tiroler Tageszeitung" berichtet heute über einen neuen Hoffnungsschimmer: Ein namentlich nicht genannter Wiener Millionär soll um eine Zwischenfinanzierung gefragt worden sein. Es soll um 5,5 Millionen Euro gehen. Nicht klar ist jedoch, ob dieses Ansuchen auch positiv beantwortet wurde. Die "TT" rechnet in erster Instanz jedenfalls mit keiner Lizenz für die Innsbrucker.

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09:30 - Gazprom-Vertrag mit Austria weiterhin aufrecht

Wie 90minuten.at auf Nachfrage beim FK Austria Wien bestätigt bekommen hat, ist der Vertrag mit Gazprom weiterhin aufrecht. Der Status sei gleich wie vor ein paar Wochen. Es sei schwierig, den Vertrag einfach so aufzulösen, heißt es heute, Mittwoch, gegenüber 90minuten.at.

Anfang März meinte dazu Austria-Vorstand Gerhard Krisch: "Wenn man einen Vertrag einseitig auflöst, riskiert man Rückforderungen des Geschäftspartners. Wir prüfen alle Optionen. Finden wir eine Lösung, muss ich als AG-Vorstand die Gremienbeschlüsse einholen." 

"Wenn Sie heute versuchen, mit der Gazprom Kontakt aufzunehmen, werden Sie sehen, wie schwierig das ist. Ich habe Tage gebraucht, um überhaupt schriftlich eine Antwort zu bekommen", schildert Krisch die Situation damals. Mittlerweile gebe es aber einen Kontakt, mit dem er telefonieren könne. Klar ist: "Eine Auflösung des Vertrages wäre eine Herausforderung, alles andere wäre gelogen. Aber wir müssen dieses Szenario ins Auge fassen. Und vor allem müssen wir sparen, sparen, sparen."

Ob und wie die Geldflüsse daher weiterhin möglich sind, ist fraglich. Genauso fraglich ist, wie der Senat 5 diese Situation bewertet.

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09:00 - Lizenzvergabe am frühen Nachmittag erwartet

Früher war es das Fax, nun ist es die e-Mail. Das Prozedere ist aber gleich: Erst wenn alle Vereine über die Lizenzvergabe informiert wurden, schickt die Bundesliga gesammelt die Ergebnisse aus. Mit der offiziellen Bekanntgabe ist am frühen Nachmittag zu rechnen, vielleicht sogar schon um die Mittagszeit. Mit dem 90minuten.at Lizenz-Ticker versäumst du jedenfalls nichts.

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08:15 - Austria und Wacker Innsbruck in Gefahr

Es ist wieder einmal so weit: Der Senat 5 der Bundesliga vergibt heute die Lizenzen - oder eben auch nicht. Besonders spannend dürfte die Lizenzvergabe für die Fans von Austria Wien und Wacker Innsbruck werden. Während die Innsbrucker in den vergangenen Tagen immer näher in eine Insolvenz gerückt worden sind und sogar das kommende Spiel aufgrund offener Zahlungsverpflichtungen gewackelt hat, ist bei der Austria die große Frage: Ist der Vertrag mit Gazprom eigentlich schon gekündigt oder nicht. Wenn nein, gibt es aufgrund des Embargos weiterhin Zahlungen?

Denn eines muss bei der Lizenz immer beachtet werden: Im Prinzip ist die Vergabe der Lizenz eine Prognose, dass der Klub die kommende Saison durchfinanziert hat. Kann der Klub dies nicht glaubwürdig belegen, gibt es auch keine Lizenz.

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Dienstag, 12. April

15:00 Uhr - 31 Anträge eingebracht

Am Donnerstag, den 3. März 2022 endete die Abgabefrist für die Lizenz- und Zulassungsanträge zur Saison 2022/23. Dabei wurden insgesamt 32 Lizenz- bzw. Zulassungsanträge eingebracht. Mittlerweile haben die OÖ Juniors ihren Antrag zurückgezogen, weshalb 31 Anträge übrig bleiben.

 

Lizenzanträge für die ADMIRAL Bundesliga

ADMIRAL Bundesliga: FC Red Bull Salzburg, SK Rapid Wien, SK Puntigamer Sturm Graz, LASK, RZ Pellets WAC, WSG Tirol, TSV Egger Glas Hartberg, FK Austria Wien, SV Guntamatic Ried, CASHPOINT SCR Altach, FC Flyeralarm Admira, SK Austria Klagenfurt

ADMIRAL 2. Liga: spusu SKN St. Pölten, FC Wacker Innsbruck, Grazer AK 1902, FAC Wien, SC Austria Lustenau

 

Zulassungsanträge für die ADMIRAL 2. Liga

ADMIRAL 2. Liga: FC Blau Weiß Linz, FC Liefering, SV Licht-Loidl Lafnitz, FC Mohren Dornbirn 1913, KSV 1919, SKU Ertl Glas Amstetten, SK BMD Vorwärts Steyr, SV Horn 

Zulassung als Amateurteam eines BL-Klubs: Young Violets Austria Wien, SK Rapid Wien II, SK Sturm Graz Amateure

RL Ost:  SV Stripfing,First Vienna FC

RL Mitte: WSC HOGO Hertha Wels

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14:10 - Was passiert, wenn die Lizenz nicht erteilt wird?

Sollte einem Antragsteller in erster Instanz die Lizenz bzw. Zulassung nicht erteilt werden können, so kann dieser innerhalb von acht Tagen ab Beschlusszustellung Protest beim Protestkomitee der Bundesliga einbringen. Dabei besteht die Möglichkeit, neue Nachweise der (wirtschaftlichen) Leistungsfähigkeit vorzubringen. Die Entscheidung des Protestkomitees fällt bis Ende April 2022. Sollte die Lizenz bzw. Zulassung auch vom Protestkomitee verweigert werden, hat der Bewerber noch die Möglichkeit, beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht zu klagen. Das Schiedsgericht ist kein Gremium der Österreichischen Fußball-Bundesliga, und entscheidet – endgültig – anstelle eines ordentlichen Gerichts bis voraussichtlich Mitte Mai 2022, das erste Spiel im Europa League-Play-off findet im Juli 2022 statt. Abgeschlossen wird das Lizenzierungs- und Zulassungsverfahren mit der Meldung der lizenzierten Klubs an die UEFA bis 31. Mai 2022.

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90minuten.at-exklusiv

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