Steffen Hofmann: "Können noch einiges besser"
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Steffen Hofmann: "Können noch einiges besser"

SK Rapid Wien gewinnt gegen CASHPOINT SCR Altach mit 1:0. Die wichtigsten Stimmen zur Partie des 15. Spieltages der ADMIRAL Bundesliga bei Sky Sport Austria.

Für mich war heute ausschlaggebend die rote Karte

Damir Canadi

SK Rapid Wien – CASHPOINT SCR Altach, 1:0 (0:0)
Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

Steffen Hofmann (Interimstrainer SK Rapid)
…über die Parte: „Wir haben gewusst, dass es schwierig wird. Mit der Chance vom Taxi wäre es von Beginn an, ein hervorragender Start gewesen. Man hat auch gesehen, dass wir viele Dinge ordentlich gemacht haben, aber noch nicht so wie wir es wirklich machen wollen. Dennoch ein extrem wichtiger Sieg für die Jungs, weil sie doch eine gewisse Verunsicherung durch den Trainerwechsel haben. Wir freuen uns heute, dass wir gewonnen haben. Wir wissen aber auch, dass wir einiges noch besser machen können und müssen.“

…warum eine gewisse Verunsicherung in der Mannschaft ist: „Das ist ganz normal. Wir haben mit allen Spielern 3 oder 4 Einheiten gehabt, wo wir viele Gespräche geführt haben und viele Dinge durchgegangen sind. Jetzt kommt eben ein neuer Trainer, der vielleicht gewisse Dinge anders machen will und andere Dinge reinbringen will. Dass die Jungs das von einem Tag auf den anderen ohne viel nachdenken, nicht umsetzen können, ist glaube ich ganz normal.“

…über die kommenden Spiele: „Wir freuen uns auf jedes Spiel. Mit jedem Spiel können wir uns weiterentwickeln und werden uns weiterentwickeln. Am Donnerstag werden wir genauso in die Partie gehen, wie wir gegen Altach in die Partie gegangen sind.“

…über den Treffer von Stojkovic: „Er hat es sehr überlegt gemacht. Er hat es dann gut gemacht und die Aktion vorher hat er gut herausgespielt. Für den Stojkovic ist das natürlich eine herrliche Geschichte, sein erstes Tor. Er hat sich auch gleich den Spielball geschnappt.“

Damir Canadi (Trainer SCR Altach)
…über die Partie: „Ein Tor zu schießen wäre ganz wichtig gewesen heute. Die Chancen waren definitiv gegeben speziell in der ersten Halbzeit. Dann kommen wir aus der Halbzeitpause heraus und geraten durch eine Unachtsamkeit gleich in den Rückstand. Nichtsdestotrotz haben wir uns dann gut erholt und waren mit der einen oder anderen Chance wieder im Spiel. Für mich war heute ausschlaggebend die rote Karte. Was mich ärgert ist, dass der VAR bei uns anscheinend alles checkt. Auch die rote Karte, der Spieler versucht den Ball zu treffen und ist mit dem Fuß auf Kopfhöhe, aber er muss unten landen und warten bis die Berührung kommt. Wie soll er sonst unten aufkommen? Er kann das nicht kontrollieren. Es war eindeutig keine Absichtlichkeit dabei, dass er den Spieler verletzen möchte. Dahingehend war rot definitiv überzogen, da hätte Gelb gereicht am Ende des Tages. Für uns war das Spiel entscheidend, auch wenn wir zu zehnt ordentlich im Spiel drinnen waren.“

…was am Anfang der zweiten Hälfte nicht funktioniert hat: „Wir waren unachtsam und haben es nicht gut verteidigt. Schade, dass wir hier heute nichts Zählbares mitnehmen können.“

…warum Altach wenig Tore schießt. „Wir müssen einfach Tore schießen. Das müssen wir offen ansprechen. Es fehlt halt einfach und deswegen sind wir auf diesem Tabellenplatz.“

Manuel Thurnwald (SCR Altach)
…über die Partie: „Wir haben die ersten Minuten der zweiten Hälfte komplett verschlafen. Das Tor haben wir viel zu leicht bekommen. In der ersten Halbzeit hatten wir noch sehr gute Kontermöglichkeiten, die hätten wir besser zu Ende spielen müssen. Dann hätten wir auf jeden Fall was mitnehmen können.“

…warum der Start in die zweite Hälfte verschlafen wurde: „Schwer zu erklären. Wir haben es extra angesprochen, dass wir in den ersten Minuten extra konzentriert bei der Sache bleiben. Es war dann viel zu einfach für Rapid und das darf einfach nicht passieren.“

…über die rote Karte: „Also eine rote Karte verstehe ich in dieser Situation nicht. Eine Gelbe reicht vollkommen.“

…wie man einen Lauf starten kann: „Das verfolgt uns schon die ganze Saison, dass wir gut spielen und keinen draufsetzen können. Das ist der Grund, warum wir von unten nicht wegkommen. Wir müssen das ganz klar ansprechen und so kann es auch nicht weitergehen.“

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