Alessandro Schöpf nimmt Franco Foda in Schutz
Zwar waren die Ergebnisse vom letzten ÖFB-Lehrgang nicht zufriedenstellend, allerdings sollte man laut dem ÖFB-Legionär nicht am Teamchef rütteln.
Nach dem Abstieg vom FC Schalke 04 wartet ÖFB-Legionär Alessandro Schöpf weiterhin auf den ersten Saisonsieg mit Neo-Arbeitgeber Arminia Bielefeld. In der Sportzeitung Kicker trauerte Schöpf den jüngsten Partien in Mönchengladbach (1:3) und gegen Hoffenheim (0:0) besseren Ergebnissen nach. Er meinte: "Beides waren Gegner mit sehr hoher Qualität. Wir können aber ohne Übertreibung sagen, dass wir beide Spiele hätten gewinnen können, gegen Hoffenheim vielleicht sogar müssen."
Allerdings sieht er auch Entwicklungspotenzial bei sich selber. Schöpf erklärte: "Ich spiele jetzt etwas tiefer, auf der Sechs. Nicht unbedingt meine Position, aber ich versuche, mit Laufstärke die Räume mit eng zu halten und nach vorne Nadelstiche zu setzen. Insgesamt möchte ich mehr Tore und Vorlagen einbringen, das ist mir noch nicht ausreichend gelungen."
Jedoch sind die Ergebnisse nicht nur in der Bundesliga unbefriedigend. Auch das Auftreten im ÖFB-Nationalteam war für den ÖFB-Legionär enttäuschend, jedoch nahm er Teamchef Franco Foda in Schutz. Schöpf meinte: "Sowohl gegen Schottland, vor allem aber gegen Israel haben wir Spieler - auch ich - einfach zu viele leichte Fehler gemacht, die prompt bestraft wurden. Da muss man jetzt nicht anfangen, am Trainer zu rütteln." Und die WM-Qualifikation dürfte man nicht aufgeben: "Aber so lange noch etwas geht, haben wir die Pflicht, alles zu versuchen und mindestens noch ein paar ordentliche Spiele zu zeigen."