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LASK-Stadion: Landesverwaltungsgerichtshof gibt grünes Licht

Nun geht es weiter mit dem Stadionbau des LASK auf der Gugl. Nach einer Entscheidung des Landesverwaltungsgerichtshofes gibt es Auflagen.

Anrainer der Gugl hatten in der Beschwerde an den Landesverwalhtungsgerichtshof (LVwGh) in Oberöstereich angeführt, dass das Bauvorhaben einer nicht durchgeführten Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterliege. Weiters handle es sich um einen Neubau - das Projekt werde aber als Um- und Zubau deklariert. Zudem würden sie durch Immissionen von Lärm, Luft und Licht in ihren subjektiven Nachbarrechten verletzt. Nachdem der LVwGh nun die Unterlagen geprüft hatte, Sachverständige zugezogen und eine mündliche Verhandlung durchgeführt hat, gibt es aber grünes Licht, mit Auflagen.

So müsse das Licht adaptiert werden, damit die Anrainer nicht gestört werden, sowohl an Fassade, als auch im Innenraum. Zur Frage einer UVP-Pflicht für das Bauvorhaben stellte das LVwG fest, dass dies bereits von der dafür zuständigen Oberösterreichischen Landesregierung per rechtskräftigen Bescheid verneint worden sei. Zu dem Einwand, es handle sich bei dem Bauvorhaben um einen Neubau anstelle eines Um- und Zubaues, stellte das Gericht fest, dass keine Verletzung von subjektiv-öffentlichen Nachbarrechten abgeleitet werden könne.

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