Rapid und Salzburg verlieren Millionenumsatz durch Lockdown
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Rapid und Salzburg verlieren Millionenumsatz durch Lockdown

Der SK Rapid darf gegen West Ham keine Fans begrüßen, Red Bull Salzburg muss das Spiel gegen Sevilla ebenfalls vor leeren Rängen austragen. Den Klubs entgehen Millionen.

Der SK Rapid hatte bis zuletzt auf Fans gehofft, wie sportsbusiness.at berichtet. "Das Spiel gegen West Ham ist ausverkauft und wir reden hier von einem Spieltagsumsatz von einer Million Euro", erklärte Geschäftsführer Christoph Peschek, "Aufgrund dessen, dass der Gesamtlockdown noch vor wenigen Tagen eher unwahrscheinlich war, ist es eine grundlegende Veränderung. Die Karten wurden verkauft, alle organisatorischen Maßnahmen wurden getroffen, die jetzt auch zu zahlen sind." Der Corona-Ligenfonds federte zuletzt aber nur den nationalen Wettbewerb ab, Peschek hofft auf eine Änderung der Richtlinien.

 

Salzburg sieht einen anderen Wettbewerbesnachteil

Kein Geld angenommen hat bekanntlich Red Bull Salzburg, weil "die Wirtschaftshilfe dazu da sein sollte, in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmern und kleineren Clubs durch diese schwierige Zeit zu helfen. Beim Budget-Szenario mit Champions League und einem späteren Einzug in die Europa League (dritter CL-Gruppenplatz, Anm.) sind das jedes Mal deutlich über 30 Millionen Euro." Ein Achtelfinale würde noch einmal rund 10 Millionen Euro bringen. Das (mögliche) Finale um den erstmaligen Aufstieg ins Champions League-Achtelfinale gegen Sevilla wird vor leeren Rängen ausgetragen werden, zwei Millionen Euro Umsatz müssen rückabgewickelt werden, wie der wirtschaftliche Geschäftsführer Stephan Reiter weiter gegenüber der 'APA' erklärt.

Reiter sieht den Nachteil eher darin, dass man diese Woche in Lille in einem Hexenkessel bestehen muss, daheim dann vor leeren Rängen spielt - da geht es bei Rapid eben doch um einiges mehr.

>> Hohe Umsatzeinbußen durch Corona bei Rapid (sportsbusiness.at) 

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