Konrad Laimers schwerer Stand unter Jesse Marsch
Wenn fit, dann ist Konrad Laimer Dauerläufer. Unter dem neuen RB Leipzig-Trainer Jesse Marsch ist das gegenwärtig nicht der Fall.
"Natürlich wünsche ich mir mehr Einsatzzeit, sonst wäre ich kein Fußballer. Wenn man nicht alles spielt, ist man natürlich nie so wirklich happy", sagt Konrad Laimer bei 'Laola1.at'. In der Bundesliga kam er in sieben Spielen nur einmal von Beginn weg zum Einsatz, fünf Mal wurde er eingewechselt. In den beiden Champions League-Partien, die verloren wurden, startete er. "Jeder Trainer bringt seine eigenen Ideen mit, so war es jetzt auch bei uns. Es liegt wieder mehr Fokus auf dem Spiel gegen den Ball, wieder mehr das volle Pressing, nicht so wie in den letzten zwei Jahren", so Laimer.
Zurückschauen bringe also wenig. Den verkorksten September-Lehrgang im Nationalteam solle man analysieren und dann danach trachten, gegen die Färöer und Dänemark besser zu spielen: "Wir können es nicht mehr ändern, es ist passiert. Jetzt schauen wir nach vorne auf zwei wichtige Spiele, die wir gewinnen wollen. Wenn du gewisse Abläufe drinnen hast, tust du dir natürlich leichter als Mannschaft, weil du weißt, der macht das und der macht das. Wir haben einen großen, breiten und guten Kader. Wir nehmen es so an, wie es ist."