Rapid-Trainer Steffen Hofmann? "Nicht mein Lebensziel"
Steffen Hofmann ist gemeinsam mit Thomas Hickersberger nach dem Ende der Ära Kühbauer Rapid-Trainer. Das will er eigentlich nicht unbedingt sein.
"Als Zoki Barisic mich fragte, ob ich es mir interimistisch vorstellen kann, gab es für mich keine Diskussion. Thomas Hickersberger und ich werden unser Bestes geben, um dem Verein zu helfen", erklärt Rapid-Legende Steffen Hofmann in einem Interview mit der 'Krone'. Sollten die Hütteldorfer nicht einen Kühbauer-Nachfolger finden, wird er auch am Wochenende auf der Bank sitzen, denn er "muss schon gestehen, dass es mir Spaß macht, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen."
Allerdings soll das keine Dauerlösung sein. "Es ist nicht so, dass ich sage, es ist irgendwann mein Lebensziel, Rapid-Trainer zu werden. So ist es nicht", meint er weiter, ". Es wurde kommuniziert, dass wir so lange übernehmen, bis ein Neuer da ist. So lange werden wir uns reinhauen, das Beste daraus machen. Wenn der Neue da ist, geht jeder wieder auf seine Position." Über seinen 'Vorgänger' möchte er nicht urteilen. "Das werden wir intern besprechen und abarbeiten. Würde ich jetzt was dazu sagen, käme es vielleicht falsch rüber. Das will ich gar nicht. Didi Kühbauer hat das Team zweimal zum Vizemeister und in die Europa League geführt", so Hofmann.