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ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick will einer 16er-Bundesliga

Ralf Rangnick spricht sich in einem Interview für eine Aufstockung der Bundesliga aus. Das hat einen klaren Hintergrund.

Dass sich die 2. Liga gut entwickelt, wurde schon anhand des Herzschlagfinales letzte Woche festgestellt (Lesetipp: 2. Liga: Riesenschritte nach Wackelstart [Kommentar]). Diese Entwicklung scheint auch Ralf Rangnick registriert zu haben. "Wenn ich sehe, dass der GAK am letzten Spieltag nicht aufgestiegen ist, ist für mich vorstellbar, vier weitere Vereine mit Tradition und auch mit genug Fans aufzunehmen", erklärt der Deutsche im 'Kurier'. Viele andere Länder in vergleichbarer Größe würden mit einer 16er- oder 18er-Liga spielen, so der ÖFB-Teamchef weiter: "Wir haben eine Situation mit einer relativ kleinen Liga mit nur zwölf Vereinen. Die meisten anderen, auch kleinen Nationen, haben eine 16er- oder 18er-Liga."

 

Mehr Klubs, mehr Talente

Bei einer möglichen Aufstockung gehe es auch um junge Spieler. "Es geht in erster Linie darum, dass die jungen Spieler die Chance kriegen, zu spielen. Und je früher die, mit 17 oder 18 Jahren, ihre Schritte im Profifußball machen, desto besser ist es. Mit 16 statt zwölf Klubs gäbe es viermal 25, also 100 Plätze mehr für Spieler zu vergeben, die jetzt in der 2. Liga spielen müssen", rechnet er vor. Das jetzige Format sei auch wegen der Punkteteilung nicht so gut, "damit kann ich mich nur schwer anfreunden", mit 16 Vereinen wäre die Bundesliga aus seiner Sicht interessanter.

Der aktuelle TV-Vertrag läuft noch bis Sommer 2026. Möchte man danach mehr Klubs im Oberhaus haben, ist es wohl nicht drei Jahre zuvor nicht der falsche Zeitpunkt, diese Diskussion anzustoßen.

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