BFV-Boss will an die Spitze: Gerhard Milletich will ÖFB-Präsident werden
Ex-Rapid-Präsidentschaftskandidat Roland Schmid wurde vom ÖFB als möglicher neuer Präsident ins Spiel gebracht. Burgenlands Landesverbandspräsident Gerhard Milletich zeigt von sich aus Interesse an der Funktion.
Vor kurzem wurde Roland Schmid via 'Kronen Zeitung' ins Gespräch um die Nachfolge von Leo Windtner gebracht, nun folgt mittels 'Kurier' offenbar BFV-Präsident Gerhard Milletich. Während der doch-nicht-Rapid-Boss und Unternehmer Schmid der Kandidat von außerhalb wäre, ist Milletich seit vielen Jahren Teil des ÖFB. Der 64-Jährige ist wie sein Konkurrent Unternehmer, 2004 übernahm er via Buy Out mit Gabriele Ambros gemeinsam den Verlag Bohmann, 200 Angestellte produzieren rund 80 Fachzeitschriften und Magazine, das Unternehmen gitl Stadt Wien-nah, 2013 gab es einen 133 Millionen Euro schweren und auf acht Jahre laufenden Deal.
Letztes Jahr legte Milletich nach 27 Jahren seine Funktion als Boss beim SC/ESV Parndorf zurück, seit 2012 ist er BFV-Präsident und zudem noch im Aufsichtsrat der Fußballakademie im Burgenland. Mit dem Ex-Mattersburg-Boss Martin Pucher verbindet ihn, so der Kurier, eine herzliche Abneigung. Die Tageszeitung schreibt weiters, dass mit Georg Pangl und Heinz Palme zwei ebenfalls aussichtreiche Kandidaten auf die Windtner-Nachfolge bereits ausgeschieden sind.