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Die 7 … Enttäuschungen 2023

Das Fußballjahr 2023 wusste mit einer langen Liste an rot-weiß-roten Erfolgen aufzuwarten. Allerdings gab es auch den einen oder anderen Flop.

+ + 90minuten.at PLUS - Von Georg Sohler + +

 

Im Fußball geht es darum, zu gewinnen. Und wenn einer das tut, verliert ein anderer. Jubeltrauben hier, bittere Tränen der Enttäuschung da. So war das auch im rot-weiß-roten Fußballjahr 2023. 90minuten.at listet die sieben größten Enttäuschungen des Jahres auf.

Enttäuschung 1: Der SK Rapid

In anderen Jahren würde der SK Rapid in einer derartigen Enttäuschungsliste weiter oben am Stockerl stehen, aber irgendwie hat man sich daran gewöhnt. Mit Ausnahme der fußballerischen Schonkost unter Didi Kühbauer sieht sich der Klub mittlerweile quasi jährlich dazu gezwungen, sich neu zu erfinden. Mike Büskens sollte im neuen Stadion Euphorie entfachen, wurde aber schnell durch Damir Canadi ersetzt, der scheiterte, ebenso wie Nachfolger Goran Djuricin. Kühbauer ließ kämpfen, aber nicht viel mehr. Das Projekt Feldhofer scheiterte ebenso wie Barisic. Was auch immer diesen Klub davon abhält, erfolgreich zu sein, es ist eine hartnäckige Geschichte. Mal sehen, ob Katzer/Klauß eine Episode des Scheiterns sind oder der Sportchef und der Trainer es wirklich schaffen, die Lücke zu schließen. Und da geht es gegenwärtig nicht einmal um den Titelkampf, sondern das Ringen um die Meistergruppe.

Enttäuschung 2: Geldgeber des DSV Leoben

Man hätte es ja schon gar nicht mehr gedacht, aber es gibt nach wie vor Glücksritter, die den Fußball für ihre kriminellen Machenschaften missbrauchen. Im Zentrum dürfte laut Medienberichten Obmann Mario Bichler stehen - es gilt die Unschuldsvermutung. Worum geht es? Laut 'Kleine Zeitung' haben Investoren zwischen 3.000 und 50.000 Euro in Bar übergeben, um rund um ein Kryptounternehmen zu mehr Geld zu kommen. Laut der Zeitung direkt an Bichler. Spieler sollen in Bar gezahlt worden sein, die Vorwürfe sind abenteuerlich, inwiefern sich das auf den 2. Liga-Klub auswirken wird, noch ungewiss. Fest steht: Der Fußball scheint noch immer vermeintliche Glücksritter anzuziehen, die naive Kicker bar bezahlen um … - das müssen die Behörden klären, auch wenn es Jahre dauern kann, bis alles am Tisch ist. Die Bundesliga, die Fans und die Konkurrenz sind wieder einmal missbraucht worden.

 

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