Salzburg: "Können uns nicht stoppen"
Bröndby IF verliert gegen FC Salzburg im UEFA Champions League-Play-off-Rückspiel mit 1:2. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.
Aber sie haben uns den Raum gegeben und da haben wir zwei frühe Tore gemacht
Ich bin sehr, sehr stolz auf die ganze Mannschaft, das Trainerteam und den ganzen Verein
Bröndby IF – FC Salzburg 1:2 (0:2)
Schiedsrichter: Carlos del Cerro Grande (ESP)
Matthias Jaissle (Trainer FC Salzburg):
…nach dem Aufstieg in die Gruppenphase der Champions League: „Es war schon eine Art Reifeprüfung. Die Atmosphäre war gigantisch. Ich glaube, wir haben verdient den Einzug geschafft, die Jungs haben sich für die harte Arbeit belohnt und ich freue mich jetzt einfach.“
…zum Spiel: „Wir haben es leider verpasst, den Sack zuzumachen, vor der Halbzeit. Demzufolge war es bis zum Schluss eine Partie auf Messers Schneide.“
…vor dem Spiel über die Banner der Bröndby-Fans und die Feuerwerke während der Nacht: „Die Nacht war in Ordnung. Damit haben wir schon gerechnet, dass die Supporter von Bröndby hier was abfackeln werden. Das war bekannt und ist jetzt nichts, was uns aus dem Konzept bringen wird. Ganz im Gegenteil - das schürt sogar ein bisschen die Mentalität, dass wir es ihnen jetzt erst recht zeigen wollen.“
Karim Adeyemi (FC Salzburg):
…nach dem Sieg: „Das Spiel war anders als gedacht. Wir haben gedacht, dass sie sich eher wieder hinten mit fünf Mann reinstellen. Aber sie haben uns den Raum gegeben und da haben wir zwei frühe Tore gemacht.“
…angesprochen auf seine Gefühlswelt nach dem Aufstieg: „Es geht wieder ein Traum in Erfüllung. Es ist einfach unbeschreiblich. Ich freue mich riesig.“
…zu den nächtlichen Feuerwerken der gegnerischen Fans: „Ich bin drei Mal aufgewacht, dank denen. Um 1 Uhr, um 3 Uhr und um 5:30 Uhr. Aber so können sie uns nicht stoppen. Natürlich motiviert mich es, wenn sie uns ausbuhen. Dann ist es nochmals geiler und dann zeigst du denen, was du kannst. Jetzt gewinnen wir hier und jetzt können sie nichts mehr sagen.“
…angesprochen auf Wunschgegner für die Gruppenphase: „Nein, wir wollen einfach die besten Mannschaften in der Gruppe haben.“
…im Videobeitrag über die Champions League: „Wenn ich an die Champions League denke, dann denke ich an vor zwei Jahren, als ich noch im Stadion saß und zugeschaut hab. Da habe ich mir gedacht, da will ich mal spielen. Diesen Traum können wir uns jetzt erfüllen.“
Brenden Aaronson (FC Salzburg):
…nach dem Aufstieg: „Ein Traum ist wahr geworden. Meine frühesten Erinnerungen gehen zurück an die Champions League. Ich bin so glücklich, so stolz auf das Team und freue mich extrem auf die Spiele.”
…angesprochen auf die gegnerischen Fans: „Ich genieße es, vor solchen Fans zu spielen. Sie geben dir Motivation.“
Rasmus Kristensen (FC Salzburg):
…nach dem Aufstieg seiner Mannschaft: „Ein sehr spezielles Spiel für mich. Es ist besonders, dass meine Familie und meine Freunde ins Stadion haben kommen können. Wir haben gewonnen und gehen weiter in die Gruppenphase. Das ist geil.“
…zum Spiel: „Eigentlich ist es scheißegal. Wir haben gewonnen und sind in der Champions League.“
Benjamin Sesko (FC Salzburg):
…nach dem Sieg und über sein Tor: „Ich werde dieses Tor nie vergessen.“
Christoph Freund (Sportdirektor FC Salzburg):
…nach dem Spiel: „Ich bin schon so lange beim Verein und wir haben schon so viel mitgemacht mit diesen Champions League Quali-Spielen - die größten Enttäuschungen und die wildesten Geschichten. Diese Spiele sind einfach richtig ekelig. Es sind die schwierigsten Spiele im Jahr, weil im Endeffekt geht es um so viel, es kann so viel passieren. Wir waren der Favorit gegen Bröndby und im Endeffekt kannst du fast nur verloren. Darum eine extrem große Freude. Ich bin sehr, sehr stolz auf die ganze Mannschaft, das Trainerteam und den ganzen Verein. Für mich war es hochverdient. Wir haben eine super Leistung geboten.“
…vor dem Spiel über die feindseligen Fantransparente und Feuerwerke während der Nacht: „Ja, die Plakate haben wir wahrgenommen. Die Feuerwerke haben wir auch wahrgenommen. Für einige Spieler ist das auch was Neues, weil sie das erste Mal dabei sind bei so einem großen Spiel. Wir geben dem aber nicht zu viel Gewicht. Wir wollen die Antwort am Platz geben. Wir wollen diese Energie, die hier im Stadion ist, für uns aufsaugen und für uns nutzen.“