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Manfred Schmid: "Die Leistungen waren okay"

FK Austria Wien gegen SK Rapid Wien trennen sich im 333. Wiener Derby mit 1:1. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

FK Austria Wien – SK Rapid Wien 1:1 (1:0)
Schiedsrichter: Harald Lechner

Manfred Schmid (Trainer FK Austria Wien):
…nach seinem ersten Derby: „Es war eine tolle Atmosphäre. Leider konnten wir unseren Fans keinen Sieg schenken. Vom Willen und dem Einsatz kann man der Mannschaft nichts absprechen. Es waren dann die technischen Mängel. Ein sehr zerfahrenes Derby. Nicht eines der Besten. Das Unentschieden geht so in Ordnung.“

…angesprochen auf die Tabellensituation: „Mir ist schlecht, wenn ich auf die Tabelle schaue. Die Leistungen waren trotzdem okay. Aber natürlich müssen wir punkten. Es ist eindeutig zu wenig.“

…angesprochen auf mögliche Transfers: „Man sieht, was Rapid in so einem Spiel nachlegen kann. Wir wechseln einen Jugendspieler für den anderen ein. Dass die Breite nicht da ist und dass es die finanzielle Situation im Moment nicht zulässt, ist klar. Wir werden natürlich versuchen, dass wir den Kader breiter aufstellen, weil es auch notwendig ist.“

…vor dem Spiel: „Wir versuchen das Spiel zu machen und Rapid unter Druck zu setzen.“

Manuel Ortlechner (Sportdirektor FK Austria Wien):
…zur Rückkehr von Andi Ogris und über seine Funktion: „Der Andi wird im Scouting angesiedelt sein. Jeder weiß, was für ein Fußball-Verständnis und was für ein Auge er hat, wie er Talente einschätzen kann, ohne dass er sie wochenlang begleiten muss. Er kann uns rasch eine gute Meinung mitteilen. Er ist topvernetzt und vor allem in der Lage, diese ,Hidden Talents´ zu sichten, die sich auf den Fußballplätzen im Osten Österreichs tummeln, die man vielleicht nicht so am Radar hat. Da kann er eine ganz wichtige Rolle einnehmen. (…) Ihn atmosphärisch wieder bei uns zu haben, erfüllt mich mit einem Lächeln.“

…angesprochen auf mögliche Transfers: „Es kann natürlich noch etwas passieren. Hängt auch oft davon ab, ob irgendwo anders ein Stein in Rollen kommt. Dann kann es was auslösen.“

…auf die Frage, wie viele Sponsoren die Insignia-Group schon gebracht hat: „Ich bin froh, dass ich für den sportlichen Flügel verantwortlich bin und nicht für den wirtschaftlichen.“

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