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Antrag vorerst abgelehnt: Bundesliga bemüht sich um neue Beurteilung der Regionalliga

Nur selten finden sich in Österreichs oberen Ligen Vereine, die aufsteigen wollen. Der Bundesliga-Vorstandsvorsitzende Christian Ebenbauer sieht hier Bedarf für Verbesserungen.

Das Thema "Aufstieg" ist in Österreichs Fußball ein viel diskutiertes: Vor allem in der Regionalliga suchen jedes Jahr nur eine Handvoll Vereine um Zulassung für die 2. Liga an, vielen ist der damit verbundene organisatorische sowie finanzielle Aufwand zu hoch und der Nutzen zu gering (90minuten.at hat das Thema in einem Themenschwerpunkt aufgegriffen). Auch in der Bundesliga macht man sich derzeit Gedanken über eine mögliche Verbesserung der Situation, wie der Vorstandsvorsitzende Christian Ebenbauer im Rahmen des "Fußballkongress" in Wien erklärt. Auf Nachfrage von 90minuten.at erklärt er: "Aus unserer Sicht ist das Format - eine Bundesliga mit 12 Teams und eine 2. Liga mit 16 Teams - das bestmögliche. Man müsste sich aber eigentlich die dritte und vierte Leitungsstufe genauer anschauen - auch wenn die Topografie in Österreich schwierig ist".

Ein dementsprechender Antrag wurde dem ÖFB-Präsidium auch vorgelegt, fand dort aber keine Mehrheit. Die Landesverbände seien mit der aktuellen Lösung nicht unzufrieden, so Ebenbauer, der neben der Regionalliga auch die darunterliegende vierte Leistungsstufe im Auge hat: "Oft ist die Rede von der zweiten Leistungsstufe, aus der niemand aufsteigen will. Man müsste sich anschauen, warum das auch in der dritten und vierten so ist". Der ebenfalls anwesende ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel zeigt sich demgegenüber grundsätzlich offen: "Das Thema gab es im Präsidium, intern finden weiter Gespräche statt. Die Situation ist aber nach wie vor schwierig".

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