Fodas frühzeitige Ablöse könnte millionenschwer sein
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Fodas frühzeitige Ablöse könnte millionenschwer sein

Teamchef Franco Foda steht in der Kritik, darf aber zumindest im Oktober noch auf der Bank des Nationalteams sitzen. Eine vorzeitige Ablöse könnte den ÖFB gemäß der 'Oberösterreichischen Nachrichten' einen Millionenbetrag kosten.

Nicht wenige Fußballfans wünschen sich eine Ablöse von Teamchef Franco Foda, würden ihn am liebsten schon vor die Tür setzen. Doch der ÖFB betonte, dass Foda auf jeden Fall noch im Oktober auf der Bank sitzen würde, dazwischen steht bekanntlich die Präsidentenkür an, Gerhard Milletich oder Roland Schmid stehen zur Auswahl. Pikant ist, dass sich die Verträge von Foda und seinem persönlichem Staff, den Co-Trainer Thomas Kristl und Jürgen Säumel, bei einer im Nations League-Playoff 2022 möglichen WM-Quali bis zum Ende der Endrunde von Qatar 2022 verlängert.

Wie die 'Oberösterreichischen Nachrichten' berichten, beliefen sich die Kosten für diese rund 15 Monate dann auf mehr als eine Million Euro inklusive aller Lohnnebenkosten. Für den ÖFB eine schwierige Situation. Der Teamchef will nicht von selbst aufgeben, ein Neustart mit neuem Trainer vor Ende der WM-Qualifikation würde den ÖFB viel Geld kosten, müssten dann doch zwei Trainerteams gezahlt werden.

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