Leo Windtner: "Franco Foda ist ein gewaltiger Stabilitätsfaktor für das Team"

Nach den Siegen gegen Israel und Slowenien sowie der damit verbundenen, beinahe fixen, Teilnahme an der Euro 2020 zeigt sich der ÖFB-Präsident Leo Windtner mehr als zufrieden.

ÖFB-Präsident Leo Windtner im Gespräch mit der 'APA' über ...

 

... die quasi-erfolgreiche Qualifikation zur Euro 2020: "Wir haben die Türe weit aufgestoßen, aber wir sind noch nicht durch. Es müsste aber realistisch und möglich sein. Der Reiz der Partie gegen Nordmazedonien ist es, dass wir die Chance haben, es fix zu machen vor den eigenen Fans. Die EURO-Teilnahme wäre ein gewaltiger Rückenwind für den österreichischen Fußball insgesamt. Wir hätten das erklärte Ziel erreicht, bei Großereignissen ziemlich regelmäßig dabei zu sein."

... die Fans: "Wir sind jetzt in dieser Qualifikation zurückgekommen. Und ich bin mir sicher, dass auch die Fans zurückkommen. Ungeachtet aller Diskussionen rund um das Israel-Spiel (Ticketpreise usw./Anm.). Wir wollen am 16. November im Wiener Ernst-Happel-Stadion diese traditionelle Riesen-Qualifikationsparty feiern mit den Fans. Das ist eine Chance, den Fußball wieder voll auf die Bühne zu bringen in Österreich."

... den Teamchef: "Franco Foda ist ein gewaltiger Stabilitätsfaktor für das Team. Jeder Teamchef hat seine eigene Handschrift, das ist klar. Der Weg und der Erfolg bestätigen seine Handschrift. Er ist ein Mensch und ein Teamchef der Contenance, der auch in schwierigen Situationen den wachen Kopf behält. Das zeichnet sich im gesamten Teamspirit ab. Da gibt es sieben, acht Spieler, die immer zum Team kommen, aber nicht spielen. Trotzdem gibt es immer eine positive Stimmung."

... eine mögliche WM-Quali: "Die Mittelfristperspektive gibt uns realistische Chancen, auch in Katar dabei zu sein. Die Konstellation des jetzigen Teamkaders verspricht für die mittelfristige Sicht positive Aspekte. Ein Hannes Wolf oder ein Xaver Schlager werden auch zurückkommen.