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Christian Ilzer: "Das ist historisch"

Die wichtigsten Stimmen zu den Partien der Zwischenrunde der UEFA Europa Conference League mit Slovan Bratislava gegen den SK Sturm Graz bei Sky Sport Austria.

Gregory Wüthrich (Spieler SK Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Wir haben uns im Hinspiel schon eine Top-Ausgangslage geschaffen. Heute war ein schweres Spiel, das wussten wir. Sie sind, ziemlich von Anfang an, ‚All In‘ gegangen. Wir haben es aber gut wegverteidigt. Es gab ein, zwei brenzlige Situationen, aber in der zweiten Halbzeit waren wir dann eiskalt mit dem 1:0 durch Mika. Dann war es für Slovan natürlich ganz schwer. Es war ein großer Aufwand für uns. Zumeist sind sie mit vier, fünf Spielern vorne geblieben, da warst du hinten fast in Unterzahl. Es war ein sehr intensives Spiel, ich bin kaputt.“

…über seinen Fitnesszustand: „Ich bin topfit. Ich glaube, dass man das bei meinen Leistungen in den letzten Spielen auch gesehen hat.“

Mika Biereth (Spieler SK Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Sie sind sehr stark herausgekommen in der ersten Halbzeit, haben viel Druck gemacht. Wir haben versucht, zusammen zu arbeiten und den Führungstreffer zu erzielen, um uns in eine richtig gute Position zu bringen. Als uns dann das Tor gelungen ist, war es eigentlich vorbei.“

Christian Ilzer (Trainer SK Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir richtig leiden müssen. Unser Gegner war unheimlich präsent, wir haben alles investieren müssen. Im Ballbesitz waren wir zu wenig exakt, das hat uns das Leben dann schwer gemacht. Die zweite Halbzeit war ein anderes Bild, da haben wir mit unserer ersten Chance sofort das 1:0 gemacht. Danach, in einer Phase, wo das Spiel eigentlich schon entschieden war, war es ein richtig offenes Spiel mit Chancen für uns und Slovan. Am Ende ist es ein 5:1 geworden. Das schaut klarer aus, als es dann in vielen Phasen war.“

"Wir haben gewusst, dass es noch einmal spannend werden kann, wenn wir ein Tor machen, mit den Fans im Rücken. So war es aber leider aussichtslos, nach dem Gegentor dann sowieso" - Wimmer über das Spiel

…über Mika Biereth: „Er hat immer wieder gezeigt, dass er extrem wichtige Tore gemacht hat, speziell auch in diesem Duell, beide Male das 1:0. Extrem wichtig heute, dass da nie so richtig ein Glaube, eine richtige Euphorie, aufgekommen ist in dem Stadion. Von dem her war das sehr wichtig für uns. Umso mehr er unsere Intensität und unser Spiel noch adaptiert, umso wichtiger wird er noch werden.“

…über seinen Wunschgegner für das Achtelfinale: „Es sind acht spannende Lose. Es ist einfach großartig, dass wir morgen in der Verlosung für ein europäisches Achtelfinale sind. Das ist großartig, das ist historisch, wir sind dabei. Das sind alles attraktive Gegner.“

…über den Traum eines europäischen Titels: „Der Traum darf nichts limitieren. Wenn der Traum irgendwas limitiert, dann ist es unmöglich. Solange in den Träumen alles möglich ist, ist es vorstellbar. Am Ende müssen wir aber immer im Jetzt präsent sein. Das ist dann die Qualität, dass du im Jetzt präsent bist, aber Träume dürfen dich inspirieren und begeistern.“

Kevin Wimmer (Spieler Slovan Bratislava):
…nach dem Spiel: „Nach dem Führungstreffer von Sturm war es quasi aussichtslos. Wir haben zwar noch alles versucht, aber wenn du mindestens drei Tore machen musst, musst du aus den Chancen der ersten Halbzeit mindestens ein Tor machen. Wir haben gewusst, dass es noch einmal spannend werden kann, wenn wir ein Tor machen, mit den Fans im Rücken. So war es aber leider aussichtslos, nach dem Gegentor dann sowieso.“

…über Sturm Graz: „Sturm ist eine super Mannschaft mit einem super Trainer, das haben sie in den letzten Jahren schon bewiesen. Es spielen fast jedes Spiel die gleichen Jungs, sie sind gut eingespielt, haben einen super Teamgeist und fighten bis zum Schluss, auch wenn es spielerisch vielleicht einmal nicht so läuft. Sie machen das wirklich sehr gut und sind nicht umsonst in der Bundesliga ganz vorne dabei, im Cup noch dabei und jetzt verdient im Achtelfinale. Deswegen wünsche ich ihnen alles Gute und hoffe natürlich aus österreichischer Sicht, dass sie noch so weit wie möglich kommen.“

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