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Robert Klauß: "Eine große Analyse ist aber heute nicht notwendig"

Im Nachtragsspiel der 16. Runde in der Admiral Bundesliga gewinnt der SK Rapid gegen die WSG Tirol mit 2:1. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

WSG Tirol – SK Rapid 1:2 (0:0)

Matthias Seidl (Spieler SK Rapid)
…nach dem Spiel: „Es war ein verdammt wichtiger Sieg. Wir haben in den letzten Tagen viele Busfahrten hinter uns und haben gewusst, dass es, auch bei den Bedingungen, eine ganz schwierige Partie wird. Wir haben verdient gewonnen.“

…über die scheinbar verbesserte Effizienz vor dem Tor: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir vor dem Tor besser werden, dass wir uns konzentrieren und besser abschließen. Perfekt war es heute nicht, wir haben noch genug andere Chancen gehabt und das dritte Tor leider nicht mehr gemacht. Dann ist es am Ende noch einmal eng geworden.“

…über das anstehende letzte Spiel der Herbstsaison: „Wir können für das letzte Spiel im Herbst gegen Red Bull Salzburg ein gutes Gefühl mitnehmen. Wir haben zwei Partien in Folge gewonnen und wollen diesen Samstag schon anschließen mit dem dritten Sieg.“

…über die EM-Auslosung Österreichs: „Es sind super Gegner, aber wird haben eine richtig gute Mannschaft und es ist alles drin.“

Guido Burgstaller (Spieler SK Rapid)
…über eine etwaige Vertragsverlängerung: „Ich habe einen guten Austausch mit allen Beteiligten und dann werden wir sehen, was dabei rausschaut.“

Lukas Grgic (Spieler SK Rapid)
…über die Änderungen unter Klauß: „Mir kommt vor, dass wir länger im Trainingszentrum sind. Die Trainings sind später, dafür davor einige Sachen mit Videoanalysen und Trainingsvorbereitung, danach noch Trainingsnachbereitung. Der Tag ist etwas länger für uns, was ich auch gut finde.“

Thomas Silberberger (Trainer WSG Tirol)
…nach dem Spiel über die Ursachen der Niederlage: „Die eigene Blödheit. Mich zipft das an, weil wir besser ins Spiel gekommen sind, uns mit den Bedingungen besser zurecht gefunden haben und dann schenken wir das so her. Zehn Minuten vor der Pause und zehn Minuten nach der Pause schenken wir Rapid die Überhand in dem Match. Die Tore waren furchtbar verteidigt, das muss man ganz ehrlich sagen. Beim 1:0 sind wir nur Passagier und laden sie zum Kombinationsfußball ein, auf diesem Boden. Das 2:0 war auch wieder leicht zu verteidigen. Selber haben wir nicht viel vorgefunden.“

"Gegen Ende, durch die rote Karte und die Unterzahl, die wir hatten, war es sehr viel Präsenz vom Gegner in der Box. Da haben wir eine Situation nicht gut verteidigt. Dann wird es noch einmal spannend, bei sieben Minuten Nachspielzeit kann immer noch einer durchrutschen in Unterzahl." - Klauß über die rote Karte

…über die kommende Aufgabe bei BW Linz: „Auf keinen Fall dürfen wir in Linz verlieren, das weiß auch die Mannschaft. Vielleicht sind wir heuer einmal die Nutznießer einer Punktehalbierung. Bis jetzt ist der Druck in Wattens immer größer geworden nach der Punktehalbierung. Vielleicht wird es dieses Mal ein bisschen weniger.“

…über die positiven Aspekte des Spiels: „Ich habe aber einen vernünftigen Auftritt meiner Mannschaft gesehen, das muss ich auch sagen. Es haben 20 Minuten überhaupt nicht gepasst und da haben wir das Spiel verloren. Dass ein Spiel mit einem Rückstand dann eine andere Dynamik nimmt, ist natürlich jedem klar.“

…über die Tücken des Wintereinbruchs in Tirol: „Die Vorbereitung war für uns desaströs, die einzige grüne Fläche in Tirol ist dieser Platz hier. Wir sind seit dem Wintereinbruch nur mehr am Improvisieren. Es ist eine extrem schwierige Situation für uns. Wir müssen es aber eh nehmen, wie es ist, zu dieser Jahreszeit kann dir das passieren. Wir schauen dann schon, dass wir eine Kunstrasenfläche kriegen. Du weißt vormittags um 9 Uhr noch nicht, wo du um 14 Uhr dann trainierst. Die Mannschaft muss permanent auf Abruf sein. Du schickst um 9:30 eine ‚WhatsApp‘ raus mit ‚Trainingsstart 14:30 Uhr, Tivoli W1‘. Das sind unsere Geschichten, wo wir uns täglich irgendwie drüber hanteln und dann schon freuen, dass es in die Winterpause geht.“

Robert Klauß (Trainer SK Rapid)
…nach dem Spiel: „Gegen Ende, durch die rote Karte und die Unterzahl, die wir hatten, war es sehr viel Präsenz vom Gegner in der Box. Da haben wir eine Situation nicht gut verteidigt. Dann wird es noch einmal spannend, bei sieben Minuten Nachspielzeit kann immer noch einer durchrutschen in Unterzahl. Am Ende sind wir froh, dass wir es hinten rausgezogen haben.“

…über die Ursachen für den Sieg: „Es macht wenig Sinn, das umfassend zu analysieren. Man hat gesehen, dass es viel Zufall war, viele zweite Bälle, viele Fehler, die man ausnutzen konnte. Unsere Tore waren superschön rausgespielt, das war schön. Wir haben leidenschaftlich verteidigt. Eine große Analyse ist aber heute nicht notwendig. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viel versucht, unser Spiel weiter durchzudrücken, das wir normalerweise spielen. Wir haben zu viele Fehler gehabt im Spielaufbau, weil wir zu viel direkt gespielt haben. In der zweiten Hälfte haben wir deutlich zielstrebiger gespielt. Wir haben gesagt, dass wir den Ball schneller hinter die Kette bringen wollen, unsere Stärken im Tempo ausnutzen. Das haben wir dann bei den zwei Toren gut gemacht.“

…über seine gelbe Karte: „Verdient. Es ging darum, dass ich mit einigen Entscheidungen nicht so ganz zufrieden war und der vierte Offizielle gesagt hat, dass es in der Häufigkeit zu viel war. Das habe ich dann akzeptiert und stimmt auch. Da war ich zu oft bei ihm, habe zu oft reklamiert, dann war die gelbe Karte auch berechtigt.“

…über seinen Einzug in die „Geschichtsbücher“ mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel: „Ich hoffe, dass ich irgendwann wegen etwas anderem in den Geschichtsbüchern lande, nicht nur wegen diesen zwei Siegen. Wir genießen den Moment, haben eine lange Rückfahrt vor uns und müssen uns dann schnell auf Salzburg vorbereiten. Deswegen war es ein schöner Ausflug heute.“

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