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Christian Ilzer: "Die Fehlentscheidungen gegen Sturm Graz sollten sich reduzieren"

FC Blau Weiß Linz und SK Puntigamer Sturm Graz trennen sich mit 1:1. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

FC Blau Weiß Linz – SK Puntigamer Sturm Graz 1:1 (1:0)
Schiedsrichter: Josef Spurny

Gerald Scheiblehner (Trainer FC Blau Weiß Linz):
…über das Spiel: „Ich denke schon, dass es leistungsgerecht war. Wir sind auf jeden Fall zufrieden mit der Leistung und auch mit dem Ergebnis. Wenn man zuhause gegen Sturm Graz als Blau Weiß Linz ein 1:1 holt, dann kann man schon einmal zufrieden sein, auch wenn ein paar Spieler gefühlt enttäuscht waren, aber das zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Sturm ist einfach ein unglaublich starker Gegner, die auch zu zehnt eine unglaubliche Qualität haben. Wenn man gegen Sturm Graz spielt, muss man immer aufpassen auf die konterstarke Mannschaft. Ich denke, dass wir das heute sehr gut gemacht haben, und deshalb bin ich sehr zufrieden. Wir haben so eine gute Entwicklung gemacht, dass wir wirklich auch daran glauben, dass wir gegen jeden Gegner gewinnen können, wenn alles passt.“

…über die Verletzung von Ronivaldo: „Ich habe leider noch nichts Genaues bekommen. Ich habe nur gehört, dass es hoffentlich kein Knöchelbruch ist. Die ersten Anzeichen schauen so aus, dass unter Anführungszeichen nur die Bänder gerissen sein sollen, aber eine genaue Diagnose kann man dann erst im Krankenhaus geben. Ich hoffe, dass die Verletzung nicht zu schwer ist, weil er es sich nicht verdient hätte. Wenn man ihn kennt, wie gerne er Fußball spielt, hat er jetzt eine Leidenszeit vor sich.“

…über die Schneeschaufel-Aktion mit den Fans: „Es war schon anstrengend, aber natürlich mache ich mit, wenn der Aufruf ist, dass alle zusammenhelfen. Das ist ja Selbstverständlich. Es soll aber nicht im Vordergrund stehen. Im Vordergrund stehen die Fans, die mitgeholfen haben, denn ohne die wäre es nicht möglich gewesen, dass wir da heute ein Spiel durchführen. Ich glaube es macht auch den Verein aus, dass wir uns als einzelne Person nicht so wichtig nehmen, sondern für den Verein da sind und das war heute wieder ein gutes Zeichen.“

"Man bringt es nicht sofort raus. Das ist logisch. Es hat wehgetan und es ist auch in Ordnung, wenn man Enttäuschung zeigt. Wir wissen aber, was wir können und was für ein Gesicht wir zeigen können" - Ilzer über die Niederlage am Donnerstag

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…über das Spiel: „Wir müssen natürlich mit dem Punkt leben, so wie das Spiel gelaufen ist. Wir haben eine Phase, in der wir nicht wirklich vom Spielglück verfolgt sind und in der wir uns alles sehr hart erarbeiten müssen. Es war viel über den Kampf und auch Krampf war dabei. Wir haben dann aber schon ein Spiel gezeigt, was brauchbar war. Wir waren lange Zeit in Unterzahl und in Rückstand. Da müssen wir natürlich noch konkreter werden. Es ist uns teilweise gelungen. Es war okay. Man muss auch sagen, dass Blau Weiß Linz eine Mannschaft ist, die sich super gefunden hat. Die Mannschaft ist gefährlich. Es war ein insgesamt schwieriges Spiel und von dem her nehmen wir den Punkt mit. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um richtig Zunder reinzubekommen. Wir sehnen die Winterpause überhaupt nicht herbei, sondern das nächste Spiel gegen Altach. Am Ende wäre hier auch der Sieg in Unterzahl drinnen gewesen.“

…über die vermeintliche Abseitssituation vor dem 1:0 sowie den vermeintlichen Handelfmeter: „Es war ein klares Abseits von Ronivaldo vor dem ersten Tor. Da darf man nicht damit kommen, dass es eine neue Situation war. Wir haben uns dann natürlich nicht gut angestellt, aber es war ein klares Abseits. Wenn ich den Ball mit der Hand wegwische, der vom Boden kommt, dann ist es Elfmeter. Ich kann es mir doch eh in aller Ruhe anschauen. Jetzt fehlen uns mit dem Spiel in Linz einfach fünf Punkte, die zu machen gewesen wären, wenn die Entscheidungen so getroffen werden, wie sie zu treffen sind. Es können immer wieder einmal Fehler passieren. Die Fehlentscheidungen gegen Sturm Graz sollten sich reduzieren.“

…im Vorfeld über die Niederlage am vergangenen Donnerstag: „Man bringt es nicht sofort raus. Das ist logisch. Es hat wehgetan und es ist auch in Ordnung, wenn man Enttäuschung zeigt. Wir wissen aber, was wir können und was für ein Gesicht wir zeigen können.“

…über Gerald Scheiblehner: „Wir sind befreundet und haben auch die Trainerausbildung gemeinsam absolviert. Ich habe großen Respekt vor seiner Leistung. Sie sind letztes Jahr aufgestiegen. Da hat er ganz anders Fußball spielen lassen. Jetzt hat er sich innerhalb von ein paar Runden sofort angepasst und holt aus den Möglichkeiten seiner Mannschaft wieder das Beste heraus. Es zeigt einfach, dass er ein Toptrainer ist. Davor habe ich großen Respekt.“

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