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Pogatetz über SKN-Aufstieg: "Spricht vieles dafür"

SKN St. Pölten-Trainer Emanuel Pogatetz war zu Gast bei 'Talk & Tore' auf Sky Sport Austria. Er redete über das große Saisonziel, die Führungsriege bei seinem Verein, Ex-Klub LASK und mehr.

Emanuel Pogatetz (Co-Trainer SKN St. Pölten):
…über den Saisonstart des SKN: „Wir sind zufriedenstellend in die Saison gestartet. Die Anstoßzeiten sind im Moment nicht sehr angenehm, wegen der Hitze. Ich denke, wir sind vorne dran. Wir sind eine Mannschaft, die aufsteigen kann. Wir wollen auch aufsteigen. Es spricht vieles dafür, dass wir das auch schaffen.“

…über die Führungsriege beim SKN: „Stephan Helm und ich gehen jetzt ins dritte, gemeinsame Jahr. Mit Jan Schlaudraff als Geschäftsführer Sport und dem neuen Sportdirektor Tino Wawra, sowie Vorstand Sport Thomas Nentwich haben wir viel Kompetenz im sportlichen Bereich. Der Verein ist wirklich gefestigt und wir haben die Mannschaft, um aufsteigen zu können.“

…über den Rivalen GAK: „Der GAK ist ein super Team in der zweiten Liga mit dem Anspruch, aufzusteigen. Sie sind super gestartet mit vier Siegen. Wir sind aber nicht schlechter als sie. Am Ende werden Kleinigkeiten entscheiden, wer es dann schafft.“

…über die Admiral-Bundesliga: „Ich kann verstehen, dass die Punkteteilung die Liga spannend macht. In Österreich sehe ich das kritisch. Du kannst schnell unten reinrutschen, obwohl du schon zehn Punkte weg warst.“

"Das ist bei jedem unterschiedlich. Dem einen muss man gut zureden, den anderen muss man permanent mit der Peitsche bedrohen." - Emanuel Pogatetz

…über die letzten Ergebnisse vom LASK: „Für den LASK ist das zu wenig. Für Thomas Sageder ist das nicht leicht. Nach der erfolgreichen Saison unter Dietmar Kühbauer und dem Trainerwechsel und dann läuft der Saisonstart nicht. Ich kann mir vorstellen, dass das in Linz eine explosive Mischung ist. Die Verantwortlichen werden sich sicher etwas gedacht haben, den Trainer zu wechseln, aber für einen Außenstehenden kam das überraschend.“

…auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, zum LASK zurückzukehren: „Natürlich! Ich hatte eine super Zeit dort. Mit dem LASK bin ich nach wie vor verbunden.“

…über seine Rolle als Co-Trainer: „Stephan Helm und ich arbeiten als gleichberechtigtes Trainerteam. Zu Beginn hatte ich die Lizenz noch nicht, jetzt habe ich sie. Ich bin als Cheftrainer gemeldet. Im letzten Jahr hatte Stephan Helm noch die offiziellen Termine wahrgenommen. Das machen wir jetzt ein bisschen umgedreht. Wir sehen in diesem System eine Stärke, weil Stephan gewisse Teile abdeckt, die ich nicht abdecke und umgekehrt. Genauso die Beziehungen zu den Spielern. Du erreichst mehr Spieler. Wenn du richtig gut zusammenarbeitest, kannst du dir so einen Vorteil verschaffen.“

…über den Harry Kane-Transfer: „Den Kapitän der englischen Nationalmannschaft nach Deutschland zu holen ist ein riesiger Transfercoup.“

…über die Reaktion von Thomas Tuchel nach der Super-Cup-Niederlage: „Ich finde nicht, dass er ratlos gewirkt hat. Er hat einfach die Probleme angesprochen. Er konnte sich nicht erklären, warum eine Mannschaft sehr gute Trainingsleistungen zeigt und dann so auftritt. Im Nachhinein war es berechtigt. Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt und souverän das erste Saisonspiel gewonnen.“

…über den Umgang mit Spielern: „Das ist bei jedem unterschiedlich. Dem einen muss man gut zureden, den anderen muss man permanent mit der Peitsche bedrohen.“

…über Spieler, ohne Akademiehintergrund: „Solche Spieler braucht man. Diese Spieler sind ein Bonus. Ich kenne Patrick Wimmer schon länger, der hat einen super Werdegang genommen. Seine athletische Ausbildung ist auch nicht so gewöhnlich. Er ist durch den Kraftsport sehr explosiv geworden. Das macht schon Sinn, dass er so eine Karriere gemacht hat.“

…über die Qualität der Admiral-Bundesliga: „Mittlerweile haben wir sehr gute Spieler. Wir müssen den Schritt gehen, dass Topstars in die Liste unserer Vereine kommen.“

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