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Dominik Baumgartner: "Wenn nicht, werde ich meine Karriere in Wolfsberg beenden"

WAC-Abwehrspieler Dominik Baumgartner war zu Gast bei 'Talk & Tore' auf Sky Sport Austria. Er sprach unter anderem über seinen Verein Wolfsberger AC, die Gründe für den Verbleib sowie seinen Bruder.

Dominik Baumgartner (Spieler WAC):
…über die letzte WAC-Saison: „Ich glaube, es lag nicht an der Doppelbelastung. Jeder Sportler muss das wegstecken können. Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Es ist wichtig, dass wir uns von unten relativ schnell abgesetzt haben. In der Bundesliga ist das sehr wichtig, dass man nicht im Abstiegskampf steckt. Wir hoffen, dass das nicht nochmal passiert. Das große Ziel ist unter die Top-6 zu kommen.“

…über den Saisonstart: „Wir sind ungeschlagen. Unentschieden bringen dich nicht voran, aber es ist besser, als würdest du verlieren. Auf den Saisonstart kann man aufbauen.“

…über Scott Kennedy und die Verteidigung beim WAC: „Ich glaube, dass die Breite im Kader viel größer geworden ist. Wir können jetzt richtig nachlegen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Mit Scott verstehe ich mich richtig gut, das ist ein super Kerl, auch außerhalb vom Platz.“

…über gleichberechtigte Trainer und Co-Trainer: „Das ist schwer vorstellbar, weil ich das auch noch nie erlebt habe. An St. Pölten sieht man ja, dass es gut funktioniert. Sie sind damit europaweit wohl die einzige Mannschaft. Ob es schlussendlich den Aufstieg bringt, wird man sehen.

"Ich bin jetzt in Wolfsberg und fühle mich wohl. Wenn es passiert, passiert es. Wenn nicht, werde ich meine Karriere in Wolfsberg beenden." - Dominik Baumgartner

…über den Titelkampf in der deutschen Bundesliga: „Leipzig wird mit Dortmund und Leverkusen um Platz zwei und drei kämpfen. Ich glaube, dass Bayern schlussendlich den Meistertitel einheimsen wird. Sie sind zu stark für die anderen Mannschaften. Wenn es eine Saison wird, wie im letzten Jahr, wäre das zum Anschauen richtig cool. Ich hoffe natürlich, dass es einen anderen Meister gibt, aber ich kann es mir nicht vorstellen.“

…über den Saisonstart seines Bruders Christoph Baumgartner: „Wenn er auf der Bank sitzt, wäre er schon fit gewesen. Er hatte ganz wenige Trainings mit der Mannschaft gemacht. Von daher war er froh, überhaupt dabei gewesen zu sein. Das wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Wenn er an sein Leistungsmaximum kommt, hat er gute Chancen zu spielen. Die Konkurrenz ist groß bei Leipzig.“

…über einen Platz im Nationalteam: „Meine Position ist wahrscheinlich am besten besetzt im Nationalteam. Natürlich ist das ein Traum. Aber wenn es nicht so ist, dann werde ich mich damit abfinden. Man muss so ehrlich sein, da müsste ein Wechsel zu einem größeren Club kommen, damit ich Chancen habe.“

…über seine Vertragsverlängerung beim WAC bis 2026: „Ich wollte nochmal einen Schritt irgendwohin machen. Gleichzeitig habe ich mich bei Wolfsberg immer sehr wohl gefühlt, auch als Familie. Dann bekommen wir ein Kind. Die Stadt gefällt uns sehr gut. Es gab einfach spannende Optionen zum damaligen Zeitpunkt. Ich wäre ehrlicherweise nicht abgeneigt gewesen. Mit Manfred Schmid gab es dann super Gespräche und dann habe ich mich entschlossen, bei Wolfsberg zu bleiben.“

…über Trainer Manfred Schmid: „Er redet sehr viel mit den Spielern und ist sehr nah an ihnen dran. Das ist ein Unterschied zu Robin Dutt. Er war ein bisschen weiter von der Mannschaft weg. Manfred Schmid hat mich sehr oft in Gespräche verwickelt und versucht, mich zu überreden. Letztendlich hat er das auch geschafft." 

…über einen Wechsel ins Ausland: „Es war im Winter Thema, nach New York zu wechseln. Das wäre fußballerisch nicht so bedeutsam, aber als Mensch in New York zu leben wäre eine Erfahrung, die sehr viel bringen kann. Ich bin jetzt in Wolfsberg und fühle mich wohl. Wenn es passiert, passiert es. Wenn nicht, werde ich meine Karriere in Wolfsberg beenden.“

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