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"Neuausrichtung": Thomas Tuchel verlässt den FC Bayern am Ende der Saison

Nach Julian Nagelsmann vor einem Jahr muss mit Thomas Tuchel bald der nächste Bayern-Trainer verfrüht gehen. Der amtierende Meister läuft Gefahr, die Saison ohne Titel zu beenden.

Rund ein Jahr nach der Trennung von Trainer Julian Nagelsmann endet auch die Amtszeit seines Nachfolgers verfrüht: Wie der Verein bestätigt, verlässt Thomas Tuchel den FC Bayern mit Saisonende. Der 50-jährige Deutsche trat seinen Dienst erst mit Ende März 2023 an und verfügte eigentlich über einen Vertrag bis 2025 - die enttäuschenden Ergebnisse und schlechte Stimmung der letzten Woche dürften die Verantwortlichen um Sportdirektor Christoph Freund aber zum Umdenken bewegt haben. In der Bundesliga hinken die Bayern nach zwei Niederlagen hinter Tabellenführer Bayer Leverkusen her, die Pokalsaison endete schon Anfang November nach einer Niederlage gegen den Drittligisten Saarbrücken. Zuletzt lief auch in der Champions League wenig nach Plan, gegen Lazio Rom muss im Achtelfinal-Rückspiel ein 0:1-Rückstand aufgeholt werden.

Man habe sich in einem guten, offenen Gespräch auf ein Ende der Zusammenarbeit geeinigt, wird der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Jan-Christian Dreesen in einer Aussendung zitiert. Zuletzt kursierten in Medien bereits Gerüchte über mögliche Nachfolger: Als kurzfristige Lösung soll Ole Gunnar Solskjær angedacht worden sein, auch große Namen wie Zinédine Zidane und Xabi Alonso wurden gehandelt. "Unser Ziel ist es, mit der Saison 2024/25 eine sportliche Neuausrichtung mit einem neuen Trainer vorzunehmen. Bis dahin ist jeder Einzelne im Club ausdrücklich gefordert, um in der Champions League und in der Bundesliga das maximal Mögliche zu erreichen. Hierbei nehme ich auch explizit die Mannschaft in die Pflicht", führt Dreesen weiter aus.

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