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ÖFB-Cup: Achtelfinalisten stehen fest

Keine Überraschungen bei Mittwochs-Spielen der 2. Runde. (Text: Presseaussendung ÖFB)

Am gestrigen Mittwoch wurden in der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups neun Spiele ausgetragen. Austria Wien, der LASK, Austria Klagenfurt, Blau-Weiß Linz, Sturm Graz, Altach, Hartberg, Amstetten und der SK Rapid komplettieren das Achtelfinale, das am 31. Oktober, 1. und 2. November über die Bühne geht. Aus den Landesverbänden ist kein Team mehr im Bewerb vertreten.

Am Dienstag durften bereits der WAC, DSV Leoben, der GAK, Austria Lustenau, Kapfenberg, St. Pölten und der FC Red Bull Salzburg den Aufstieg bejubeln.

Die Auslosung der Achtelfinal-Paarungen findet im Anschluss des ORF-Livespiels FK Austria Wien gegen SK Rapid im Rahmen der ADMIRAL Bundesliga am Sonntag, 1. Oktober um ca. 19.20 Uhr statt.

USV Raiffeisen Weindorf St. Anna am Aigen vs. FK Austria Wien 0:4 (0:1)
Tore: Gruber (31.), Fischer (65.), Fitz (76.), Ranftl (90.)

Die Austria nimmt in der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups die Hürde Weindorf souverän. Die Wiener drängen den Gegner aus der Regionalliga Mitte von Beginn an in die eigene Hälfte. Trotz einiger guter Chancen muss Violett in der Steiermark aber Geduld beweisen. In der 31. Minute gelingt dann das 1:0. Andreas Gruber köpft nach einem tiefen Ball mit dem Rücken zum Tor stark ein. Auch nach der Pause bleibt die Austria am Drücker. Unter anderem scheitert Andreas Gruber an der Stange (52.). Die vermeintliche Vorentscheidung gelingt in der 65. Minute. Manfred Fischer trifft mit einem Schuss aus der Drehung zum 2:0. Dominik Fitz macht mit einem herrlichen Treffer den Deckel drauf. Der Offensivspieler versenkt den Ball aus rund 18 Metern mit der Innenseite in der rechten Kreuzecke (76.). Kurz vor dem Ende schreibt auch Reinhold Ranftl, der in die lange Ecke trifft, noch an - 4:0 (90.). Die Austria zieht in das Cup-Achtelfinale ein, wo im Vorjahr gegen den Wiener Sport-Club Endstation war.

FC Marchfeld Donauauen vs. SK Austria Klagenfurt 2:3 (1:2)
Tore: Meister (5., 80.) bzw. Irving (4./Elfmeter), Karweina (22., 58.)

Klagenfurt muss beim FC Marchfeld zittern, schafft schlussendlich aber den Sprung in das Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups. Dem Bundesligisten gelingt beim Klub aus der Regionalliga Ost ein Blitzstart. Nach einem Handspiel im Strafraum verwertet Andy Irving den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0 (4.). Doch der Außenseiter hat die schnelle Antwort parat. Nicolas Meister dribbelt sich sehenswert durch den gegnerischen Abwehrblock und setzt den Ball zum 1:1 in die Ecke (5.). Die Kärntner lassen sich von Ausgleich nicht beeindrucken. Sinan Karweina stellt die Führung nach einer scharfen Hereingabe wieder her, schiebt zum 2:1 ein (22.). Der Favorit agiert weiterhin druckvoll und darf nach dem Seitenwechsel ein weiteres Mal jubeln. Sinan Karweina schnürt im Rutschen seinen Doppelpack, sorgt damit für das 3:1 (58.). Trotz einer Feldüberlegenheit der Gäste, gelingt den Niederösterreichern der Anschlusstreffer. Nicolas Meister netzt mit seinem zweiten Tor in die lange Ecke zum 2:3 (79.). Mehr ist für den Außenseiter, der in der Schlussphase noch einmal eine beherzte Leistung zeigt, aber nicht mehr drin.

SC Sparkasse IMST 1933 vs. LASK 0:3 (0:1)
Tore: Luckeneder (8.), Goiginger (71.), Ba (84.)

Der LASK leistet sich beim SC Imst keinen Umfaller und marschiert in die nächste Cup-Runde. Die Linzer dürfen beim Team aus der Regionalliga West die frühe Führung bejubeln. Felix Luckeneder ist nach einem Freistoß zur Stelle (8.). Im weiteren Verlauf bestimmt der Favorit das Geschehen, kann aber nur bedingt für gefährliche Momente sorgen. Die Tiroler wehren sich auch nach der Pause tapfer. Es braucht eine zweite Standardsituation, die für das nächste LASK-Tor sorgt. Nach einem Foul im Strafraum an Sascha Horvath verwertet der eingewechselte Thomas Goiginger einen Elfmeter halbhoch zum 2:0 (71.). Ein weiterer Joker besorgt den 3:0-Endstand. Sanoussy Ba kann sich in der 84. Minute in die Torschützenliste eintragen. Der LASK steht bereits zum zehnten Mal in Folge im Cup-Achtelfinale.

ASV Draßburg vs. FC Blau-Weiß Linz 0:2 (0:0)
Tore: Pirkl (57.), Ronivaldo (77.)

Blau-Weiß Linz muss bei Draßburg gute Nerven beweisen, kann schlussendlich aber den Aufstieg feiern. In einer intensiven Partie tun sich beide Teams schwer, gute Gelegenheiten herauszuspielen. Die Burgenländer, die in der Regionalliga Ost aktiv sind, stehen kompakt in der Defensive und verlangen dem Bundesliga-Aufsteiger damit alles ab. Blau-Weiß beweist Geduld, kämpft sich gut in die zweite Hälfte und kann sich belohnen. Simon Pirkl trifft in der 57. Minute von der Strafraumgrenze zur 1:0-Führung. Stürmer Ronivaldo stellt mit einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze den 2:0-Endstand her (77.) und schickt die Linzer damit in das Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups. Dort scheiterte Blau-Weiß vergangene Saison am WAC. Weiter schafften es die Oberösterreicher nie.

SV Sparkasse Leobendorf vs. SK Puntigamer Sturm Graz 0:3 (0:1)
Tore: Böving (43.), Prass (72.), Affengruber (90.).

Sturm Graz leistet sich keinen Umfaller. Der Titelverteidiger hat bei Leobendorf aus der Regionalliga Ost deutlich mehr Spielanteile, lässt aber auch vom Gastgeber immer wieder Nadelstiche zu. Kurz vor der Halbzeit geht der Favorit dann in Führung. William Böving kommt aus zentraler Position zum Abschluss, sein Versuch wird abgefälscht und schlägt damit unhaltbar im gegnerischen Kasten ein (43.). Die Grazer setzten den Außenseiter weiter unter Druck, müssen zunächst aber auf einen weiteren Treffer warten. Ein sehenswerter Freistoß sorgt für die Vorentscheidung. Der eingewechselte Alexander Prass setzt den Ball mit dem linken Fuß über die Mauer und lässt ihn in der rechten, oberen Ecke zappeln (72.). Leobendorf ist bemüht eine Reaktion zu zeigen, aber Sturm bleibt das spielbestimmende Team. In der 90. Minute besorgt Verteidiger David Affengruber nach einem weiteren Freistoß von Alexander Prass per Kopf den 3:0-Endstand. Die Grazer behalten die Chance auf den zweiten UNIQA-ÖFB-Cup-Titel in Folge und stehen zum fünften Mal in Serie im Achtelfinale des Bewerbs.

FC Pinzgau Saalfelden vs. Cashpoint SCR Altach 0:2 (0:2)
Tore: Abdijanovic (35.), Nuhiu (38.)

Der SCR Altach kann bei Regionalliga-West-Verein FC Pinzgau Saalfelden bestehen. Die Vorarlberger übernehmen das Kommando, lassen aber auch vereinzelte Chancen des Gegners zu. Ein Doppelschlag bringt den Bundesligisten dann auf Kurs. Zunächst sorgt Amir Abdijanovic mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze für das 1:0 (35.), kurz darauf legt Atdhe Nuhiu per Abstauber nach (38.). Die Vorarlberger beginnen auch in der zweiten Halbzeit druckvoll, schalten im Laufe des Spiels aber in den Verwaltungsmodus. Weil der Favorit in der Schlussphase noch eine gute Chance vergibt, bleibt es beim ungefährdeten 2:0. Altach bucht souverän das Ticket für das UNIQA-ÖFB-Cup-Achtelfinale

SKU Ertl Glas Amstetten vs. FAC Wien 1:0 n. V. (0:0, 0:0)
Tor: Monsberger (113.)

Amstetten erkämpft sich in einem Thriller gegen den FAC den Aufstieg. Im Duell zweier Klubs aus der 2. Liga neutralisieren sich die Kontrahenten über weite Streckden, weshalb gute Chancen lange ausbleiben. Die umkämpfte Partie sollte erst in der Verlängerung einen Gewinner finden. Marcel Monsberger, der letzte Saison noch für den FAC auflief, überspielt den gegnerischen Tormann und schiebt zum 1:0-Goldtor ein (113.). Nachdem Amstetten letztes Jahr in der 2. Cup-Runde ausschied, stehen die Niederösterreicher heuer wieder im Achtelfinale.

FC Flyeralarm Admira vs. TSV Hartberg 0:1 n. V. (0:0, 0:0)
Tor: Heil (102.)

Hartberg muss bei der Admira in die Verlängerung, findet dort aber das bessere Ende. Der 2.-Liga-Klub aus der Südstadt hält gegen den Bundesligisten zunächst gut mit. Im Laufe der Partie übernehmen die Steirer aber mehr und mehr die Kontrolle. Die Chancen, die sich ergeben, werden von Hartberg nicht genutzt, weshalb die Begegnung in die Verlängerung geht. Dort kann der TSV zuschlagen. Jürgen Heil kommt nach einer geklärten Flanke noch einmal an den Ball, zieht ab und dreht zum 1:0 ab (102.). Die Admira gibt sich zwar kämpferisch, kann den Rückstand aber nicht mehr ausgleichen. Nach dem Zweitrunden-Aus im Vorjahr bedeutet das für Hartberg wieder einen Platz im UNIQA-ÖFB-Cup-Achtelfinale.

FC Flyeralarm Admira vs. TSV Hartberg 0:1 n. V. (0:0, 0:0)
Tor: Heil (102.)

Hartberg muss bei der Admira in die Verlängerung, findet dort aber das bessere Ende. Der 2.-Liga-Klub aus der Südstadt hält gegen den Bundesligisten zunächst gut mit. Im Laufe der Partie übernehmen die Steirer aber mehr und mehr die Kontrolle. Die Chancen, die sich ergeben, werden von Hartberg nicht genutzt, weshalb die Begegnung in die Verlängerung geht. Dort kann der TSV zuschlagen. Jürgen Heil kommt nach einer geklärten Flanke noch einmal an den Ball, zieht ab und dreht zum 1:0 ab (102.). Die Admira gibt sich zwar kämpferisch, kann den Rückstand aber nicht mehr ausgleichen. Nach dem Zweitrunden-Aus im Vorjahr bedeutet das für Hartberg wieder einen Platz im UNIQA-ÖFB-Cup-Achtelfinale.

Union Raiffeisen Gurten vs. SK Rapid 2:5 n. V. (2:2, 1:1)
Tore: Kreuzer (36.), Wimmleitner (76.) bzw. Strunz (18./Elfmeter), Seidl (82.), Grüll (96.), Mayulu (102., 108.)

Gurten verlangt Rapid in Ried alles ab, aber der Bundesligist rettet sich mit einem überzeugenden Auftritt in der Verlängerung noch in das UNIQA-ÖFB-Cup-Achtelfinale. Der Außenseiter aus der Regionalliga Mitte stellt die Hütteldorfer von Beginn an vor Probleme. Nach einem Foulspiel an Thierry Gale gibt es einen frühen Elfmeter für Grün-Weiß. Oliver Strunz zeigt keine Nerven und trifft sicher rechts unten in die Ecke (18.). Gurten tritt auch nach dem Gegentreffer mutig auf und kann Kapital daraus schlagen. Jakob Kreuzer sorgt mit einem platzierten Abschluss für das 1:1 (36.). Vorjahresfinalist Rapid hat zwar mehr Spielanteile, im letzten Drittel fehlen allerdings die Ideen. Gurten wird durch schnelle Gegenstöße immer wieder gefährlich. In der 76. Minute sorgt ein solcher dann für die sensationelle Führung der Oberösterreicher. Rene Wirth zieht über die rechte Seite auf und bedient Fabian Wimmleitner. Der Gurtener nimmt sich den Ball an, zieht ab und trifft in die linke Ecke zum 2:1 (76.). Doch Rapid hat die passende Antwort parat. Lukas Grgic spielt den eingewechselten Matthias Seidl frei. Der Mittelfeldspieler schießt umgehend auf das gegnerische Tor und stellt auf 2:2 (82.). Es geht in die Verlängerung, wo ein Stromausfall für eine rund 45 minütige Unterbrechung sorgt. Nach dem Wiederanpfiff bekommt Rapid wegen eines Handspiels den zweiten Elfmeter des Abends zugesprochen. Marco Grüll setzt das Leder scharf zum 3:2 in die rechte Ecke (96.). Die Gäste sind am Drücker und können für die Entscheidung sorgen. Fally Mayulu trifft unter die Latte zum 4:2 (102.). In der 108. Minute schnürt der Stürmer mit dem Kopf seinen Doppelpack  - 5:2. Für Rapid geht es ins Achtelfinale, mit Gurten scheitert auch der letzte Klub aus den Landesverbänden in der 2. Cup-Runde.

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