Scheidende Stripfing-Funktionäre kritisieren Zustände innerhalb der Vereinsführung
Zwei langjährige Funktionäre des Aufsteigers verlassen den Verein - allerdings nicht ohne Kritik zu üben.
Auch nach dem fixierten Aufstieg in die 2. Liga und der inzwischen offiziell gewordenen Kooperation mit der Wiener Austria kommt der SV Stripfing nicht zur Ruhe. Wie die 'NÖN' berichten, verlassen zwei langjährige Funktionäre den Verein und sparen bei dieser Gelegenheit nicht mit Kritik. Eduard Ofcarovic - bisher Platzsprecher und Obmann-Stellvertreter - sieht vor allem Probleme in der Kommunikation: "Wir wissen nichts, wir erfahren alles nur aus den Medien. Wir sollen arbeiten, bekommen aber keine Informationen". Vizepräsident und Finanzier Erich Kirisits soll demnach in der jüngeren Vergangenheit bei keiner Vorstandssitzung dabei gewesen sein.
Auch Thomas Schuller - ehemaliger Obmann und zuletzt für die Organisation der Jugend zuständig - zeigt sich nach seinem Abschied unzufrieden: Kirisits habe zu wenig in die Jugend investiert, gemeinsam mit Eltern habe er sich selbst um die Finanzierung von Bällen, Trikots und ähnlichem gekümmert. Gespräche mit dem Vorstand hätten nicht stattgefunden, Schuller fühlte sich nicht gehört.
Seitens des SV Stripfing wird der Kritik widersprochen: Der Nachwuchs sei "selbstverständlich ein großes Anliegen", die vorhandenen Strukturen wolle man nachhaltig verbessern. Weiters erklärt der Verein: "Eine gute Kommunikation zwischen Präsidium und dem Vereinsobmann sowie auch innerhalb des Vereinsvorstandes ist essenziell für unsere Arbeit".