Wacker Innsbruck: Ehemaliger Investor meldet sich zu Wort
In einer Stellungnahme wirft Matthias Siems dem Verein vor, dass dieser alles daran setze, seine Bücher nicht offenlegen zu müssen. Das zeige die außerordentliche Kündigung des Gesellschaftsvertrags. (Text: Stellungnahme Matthias Siems)
In der Aussendung von Matthias Siems heißt es: "Der FC Wacker Innsbruck hat gegenüber Investor Matthias Siems und seiner TARU Family Holding Trust GmbH eine außerordentliche Kündigung des Gesellschaftervertrags ausgesprochen. Dieser Versuch zeigt einmal mehr, dass der Verein alles daransetzt, seine Bücher und damit sein Geschäftsgebaren nicht offenlegen zu müssen."
"Die Clubführung bleibt aufgefordert, Unterlagen und Dokumente zu ihrer Geschäftsführung vorzulegen. Dies hat sie mehrfach verweigert und ließ auch ihr gesetzte Fristen verstreichen. Damit entzieht sich Wacker Innsbruck bewusst der Informationspflicht und lässt nicht nur den Investor, sondern alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins im Unklaren. Dieses Verhalten des Vorstands schadet dem Verein", so Siems weiter.
Siems hatte angesichts der Intransparenz zunächst von seinem Zurückbehaltungsrecht bei den weiteren Zahlungen Gebrauch gemacht. Bislang sind rund drei Millionen Euro geflossen, mit denen die Weiterentwicklung des Vereins betrieben werden sollte. Die Zahlungen hätten wieder aufgenommen werden sollen, sobald unabhängige Wirtschaftsprüfer die Bücher eingesehen und Unstimmigkeiten ausgeräumt hätten. Der jetzt erfolgte Schritt des Vereinsvorstandes zeigt allerdings, dass Wacker Innsbruck kein Interesse an einer gemeinsamen Zusammenarbeit und weiteren Partnerschaft hat.