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Rapid nach Sieg gegen Sparta Prag: "Hat gesehen, was ein Publikum schaffen kann"

Die Hütteldorfer entschieden das Hinspiel in der Champions League-Qualifikation mit 2:1 für sich. Angetrieben von 19.500 Fans wuchs die Mannschaft und vor allem Christoph Knasmüllner über sich hinaus.

Die Partie begann mit einem Nackenschlag: Schon nach drei Minuten ging Sparta Prag in Führung. In der Folge tat sich Rapid schwer, offensiv für Gefahr zu sorgen. Erst nach der Pause agierten die Hütteldorfer druckvoller und kamen durch ein Traumtor zum Ausgleich: Christoph Knasmüllner erhielt an der Strafraumgrenze den Ball, reagierte blitzartig und überhebte mit einem gefühlvollen Heber den Torhüter zum vielumjubelten 1:1.

Die ausgezeichnete Stimmung im Allianz-Stadion sorgte für zusätzlichen Antrieb, denn nur sieben Minuten später war es erneut Knasmüllner, der die Rapid-Fans zum Jubeln brachte. Nach einem Ballgewinn bekam Robert Ljubičić den Ball auf der linken Seite, behielt den Überblick und bediente Knasmüllner perfekt am langen Pfosten, der gekonnt einschob. Auch in der Folge ließ die Mannschaft von Didi Kühbauer nichts mehr anbrennen und feierte schlussendlich einen verdienten Erfolg.

 

Stimmen zum Spiel

Didi Kühbauer (Rapid-Trainer): "Abgesehen von der Atmosphäre, die fantastisch war, hat man heute deutlich gesehen, was ein Publikum schaffen kann. Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns. Wenn du nach zwei Minuten in Rückstand gerätst, gerät der Spielplan ein bisschen aus den Fugen. Mit dem Ausgleich ist noch mehr Freude gekommen, und dass wir uns dann mit dem Sieg belohnen, ist umso schöner. ‚Knasi' macht diese Tore auch beim Training. Es war für uns extrem wichtig, weil wir dann wieder im Spiel waren. Die Zuschauer sind noch mehr gekommen, und die Jungs haben noch mehr daran geglaubt. Aber es wird trotzdem ein schwieriges Spiel in Prag. Wir wollen natürlich versuchen, dass wir ähnlich spielen wie in der zweiten Halbzeit, aber es werden sicher harte 90, wenn nicht 120 Minuten."

Christoph Knasmüllner (Zweifacher Rapid-Torschütze): "Es freut mich riesig, ein volles Haus, das hat uns riesig gepusht. Das Gegentor war nicht so toll, aber wir haben gewusst, dass wir als Mannschaft zurückkommen. Wir haben gewusst, dass wir zu unseren Chancen kommen, diesmal haben wir sie wieder einmal genutzt. Wir gehen jetzt mit breiter Brust ins Rückspiel. Wir dürfen sie aber nicht wieder unterschätzen und müssen auf jeden Fall aufpassen."

Pavel Vrba (Sparta-Trainer): "Das Spiel kann man in zwei Teile teilen. In der ersten Hälfte haben wir gut gespielt, weitere Torchancen gehabt. Die zweite Hälfte war nicht optimal, der Gegner war dann besser."

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