Demir: Barcelona statt Rapid-Stammplatz
Yusuf Demir hätte bei Rapid in dieser Saison einen Stammplatz gehabt, mein sein ehemaliger Trainer Didi Kühbauer.
Wir haben einige Spieler für diese Saison verloren. Daher wäre es schon so gewesen, dass Demir zum Stammpersonal gehört hätte.
In der vergangenen Saison kämpfte Yusuf Demir um Einsatzminuten bei Rapid. Immer wieder gab es dabei auch Kritik an Rapid-Trainer Didi Kühbauer. Nach dem 1:0-Sieg von Rapid im Test gegen Kopenhagen äußerte sich nun erstmals auch der Coach der Hütteldorfer zum Transfer. "Natürlich, wenn man Barcelona hört, dass ist noch einmal eine andere Liga als Rapid. Wir sind zwar auch eine gute Mannschaft, aber ich denke, Spieler, die mit aller Gewalt nach Barcelona wollen, die ihren Traum leben wollen, darf man nicht aufhalten", so Kühbauer.
„Schwierige Aufgabe“
„Barcelona ist eine schwierige Aufgabe“, so Kühbauer, „aber im Fußball ist nichts unmöglich und man weiß ganz genau, ein Spieler muss zufrieden sein. Demir hat sich das in den Kopf gesetzt, das Management ebenso und dadurch geht er jetzt diesen Weg.“
Dass Demir noch Entwicklungspotenzial hat, betonte Kühbauer immer wieder, so auch gestern. Geht es nach dem Rapid-Coach hätte Demir in dieser Saison jedoch einen Stammplatz erwarten können. In den Testspielen vor dem Transfer war er immer gesetzt. "Wir haben einige Spieler für diese Saison verloren. Daher wäre es schon so gewesen, dass er zum Stammpersonal gehört hätte."
Rapids Sportchef Zoran Barisic äußerte sich im “ORF"-Interview” ebenfalls zum Demir-Wechsel: "Es war nicht überraschend für mich. Es hat schon länger Gespräche mit Barcelona gegeben. Wir sind dann auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Ich traue ihm das durchaus zu. Sie wollten ihn unbedingt sofort."