Kampf um den Strich: Austria und SKN vor richtungsweisendem Duell
Am Sonntag um 14:30 findet mit dem Spiel Austria Wien gegen den SKN St. Pölten das vielleicht spannendste Duell der 19. Runde statt.
Der SKN St. Pölten konnte in der Vorwoche gegen die WSG Tirol einen Auswärtssieg gegen das Überraschungsteam der Saison feiern. Es war der erste Sieg der Niederösterreicher seit dem 4:0-Auswärtssieg in Altach in Runde 10. Austria Wien besiegte die SV Ried dank einer starken zweiten Halbzeit mit 5:1, die Veilchen konnten zuvor drei Runden nicht voll anschreiben. Durch den Sieg der Hartberger im Nachtrag unter der Woche halten die Tiroler nun bei 24 Zählern, dahinter lauert der TSV mit 22, die Austria mit 21 und die St. Pöltner mit 20 - bei noch vier zu spielenden Runden.
"Jeder hat es in der Hand"
"Die Liga ist so ausgeglichen, dass es für Klubs, die um die Top sechs kämpfen, keine einfachen Aufgaben gibt. Wir haben vom Papier her vielleicht sogar noch die schwierigsten Gegner, aber ich denke, dass es jeder Klub selbst in der Hand hat. Das weiß der SKN St. Pölten auch“, sagt Peter Stöger in einer Vereinssaussendung. Deren Trainer Robert Ibertsberger erklärt: "Für mich ist die Ausgangslage klar: Wir wollen die Leistung aus der letzten Woche unbedingt bestätigen und unsere defensive Stabilität auch gegen die Austria beibehalten. Natürlich sind wir aber vor dem Gegner gewarnt – die „Veilchen“ haben sich im Frühjahr bereits stark verbessert präsentiert und kommen mit viel Einsatz in der Offensive immer wieder zu Chancen."
Punkto Kader gibt es auf beiden Seiten Ausfälle. Neben den Verletzungen von Reza Asadi und Manuel Maranda ist auch der Einsatz von Daniel Schütz beim SKN fraglich. Der ebenfalls angeschlagene Daniel Luxbacher ist zudem nach seiner fünften gelben Karte aus dem Aufeinandertreffen mit der WSG Tirol gesperrt. Bei der Austria fehlen auch einige. Christoph Schösswendter, der sich gegen Altach einen Haarriss im Mittelhandknochen zuzog, wird wie erwartet spielen können. Verletzt fehlen Markus Suttner (Seitenbandriss im rechten Kniegelenk), Erik Palmer-Brown und Andreas Poulsen (beide Muskelfaserriss).