Amir Shapourzadeh blickt auf Admira-Zeit und Magath zurück

In einem Interview erzählt Ex-Admira-Manager Amir Shapourzadeh, wie er die Zeit in der Südstadt erlebt hat, warum es zur Trennung kam und "seinen" Rekordtransfer Sasa Kalajdzic.

"Es war eine schwierige Zeit, weil der Verein praktisch insolvent war. Ich glaube, ein paar Tage später wäre er zugesperrt worden", erzählt Amir Shapourzadeh im Gespräch mt 'Transfermarkt' über seine Anfangszeit bei der Admira. Die Südstädter konnten sich konsolidieren, auch dank Sponsor Flyeralarm: "In den dreieinhalb Jahren, in denen ich da war, haben wir immer die jüngste Mannschaft der Liga aufgestellt, haben immer viele Spieler aus dem Nachwuchs gefördert, um Marktwerte zu schaffen. Meiner Meinung nach hat die Admira mit die beste Akademie in ganz Österreich."

 

Dann kam Magath

Vor gut einem Jahr präsentierte Flyeralarm Felix Magath als Chef für die Fußballprojekte des Unternehmens, neben der Admira gibt es noch die Würzburger Kickers. "Wir hatten einen offenen Austausch, aber wir haben dann auch recht schnell festgestellt, dass wir andere Vorstellungen im sportlichen Bereich haben, was die Trainerentscheidung betraf oder Transfers für den Sommer", eklärt Shapourzadeh. Dann folgte ein "sauberer Schlussstrich".

Noch kein Schlussstrich befindet sich unter der Karriere von Stuttgart-Legionär Sasa Kalajdzic. "Ich finde seine Entwicklung sehr gut, er ist auf einem extrem guten Weg. Nach einer schweren Verletzung hat er sich nicht fallen lassen, hat sich wieder hochgekämpft und zeigt jetzt mittlerweile in der Bundesliga, wie viel Potenzial er hat", meint Shapourzadeh.

 

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