Rapid-Trainer Didi Kühbauer kritisiert Spielermanager
In Sachen Tobias Knoflach hat Rapid-Trainer Didi Kühbauer bei einer Pressekonferenz deutliche Worte gefunden. Der Manager des Keepers hat sich laut dem SCR-Coach verpokert.
Am 1. Juli 2020 absolvierte Tormann Tobias Knoflach sein letztes Pflichtspiel für Rapid. Nun, viele Monate später, ist er nach wie vor vereinslos. Das Ziel war das Ausland gewesen. "Der Knofi hat, so leid es mir für ihn tut, gepokert, der Manager hat ihm alles versprochen. Und passiert ist Nüsse", so Didi Kühbauer. Der Manager und somit auch der Spieler hätten sich verpokert. Der Verein könne da wenig tun: "Wir sind da generell Passagiere. Es wird nur hoffentlich nicht so sein, dass Spieler über bleiben, weil der Manager glaubt, er bekommt garantiert was. Dann tut es mir um den Spieler leid."
Generell könne man Pandemie-bedingt eben nicht so weiter tun, Kühbauer hofft auch eine Änderung des Verhaltens, offenbar vor allem bei den Spielermanagern. Es gelte, bei allem Verständnis für den Umstand, dass ein Manager das Beste für seine Schützlinge rausholen wolle, wieder Vernunft einkehren zu lassen.