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Investoren bei Sturm und Rapid? "Warum sollte dies nicht möglich sein?"

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer ließ beim ersten 'sportsbusiness.at Breakfast Club' mit der Aussage aufhorchen, dass die 50+1-Regelung diskutiert gehöre. Dem Portal 'sportsbusiness.at' gegenüber beantworteten er und Ex-Rapid- und Bundesligafunktionär Raphael Landthaler offene Fragen nach dem Event.

Die 50+1-Regelung könne diskutiert werden, so Christian Ebenbauer beim 'sportsbusiness.at Breakfast Club' letzte Woche. Eine Aussage des Bundesliga-Vorstands, die für Aufsehen sorgte. In einem Interview mit 'sportsbusiness.at' beanwortete er sich daraus ergebende Fragen. " In den nächsten Monaten wird mit den Klubs erarbeitet, ob und wie die derzeitige Regelung angepasst wird", erklärt Ebenbauer, "Eine genaue Analyse der internationalen Regeln und Modelle wird im Rahmen der kommenden Evaluierung der österreichischen Regelung erfolgen."

Raphael Landthaler, Ex-Bundesliga-Vorstand und -Finanzchef beim SK Rapid, ebenfalls beim Breakfast Club anwesend, stellt sich auch der Frage, ob Mitgliedervereine wie Sturm oder Rapid Investorenmodelle heranziehen könnten: "Warum sollte dies nicht möglich sein? Die Interessen der Mitglieder sind ja mit den Interessen eines Investors bzw. strategisch denkenden Eigentümer gut vereinbar: Wahrung der Tradition, stetige Weiterentwicklung auf allen Ebenen und letztendlich sportlicher, nachhaltiger Erfolg. Eventuell ist ein 25+1 Modell eine attraktive Variante, wo viele Kontrollrechte bei den Mitgliedern bleiben und gleichzeitig die Kontrollmöglichkeiten umfassend gegeben sind."

 

Breakfast Club und Interview mit Christian Ebenbauer und Raphael Landthaler auf sportsbusiness.at

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