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Brutal, brutaler, Bundesliga [Momentum am Montag]

Platz 4 und 9 trennt gegenwärtig nur ein Pünktchen, die sechs Teams liegen nach neun Runden so knapp beisammen, dass es eine Freud' ist, zuzuschauen. Außer man ist Fan eines der Teams.

+ + 90minuten.at PLUS – Von Georg Sander + +

 

Das tapfere 1:1 des SK Rapid gegen Red Bull Salzburg schiebt die Tabelle zusammen und ist unser Momentum am Montag.

Länderspielpause, Zeit für Regeneration und Nachdenken sowie nachjustieren. Faustregel 1: Heißt du Austria, musst du das nicht. Die Veilchen aus Favoriten sind trotz Minuspunkten Vierter, punktgleich mit dem Aufsteiger aus Lustenau und dann kommt knapp dahinter das violette Klagenfurt. Faustregel 2: Kärnten lebt. Denn die violetten Klagenfurter teilen sich mit den Kärntner Kollegen einen guten Saisonstart; wobei dieser bei den Wolfsbergern erst etwas reifen musste. Faustregel 3: Grün-weiß ist auch mit dabei. Sowohl die Lustenauer, als auch die WSG Tirol und der SK Rapid sind in der Liga gut mit dabei. Die Hütteldorfer sind nach Verlustpunkten – ein Duell mit Hartberg ist ausständig – gar vor der Austria aus dem zehnten Bezirk; was da und dort ja wohl auch wichtiger ist als so ein kleiner Vaduz-Unfall. Apropos Klein-Klub: Wenn Rapid die drei Punkte für sich beanspruchen darf, dann auch Hartberg. Dann wären es sieben Teams innert zwei Punkten. Sprich: Das wird brutal bis zur 22. Runde.

 

(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)

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Raufrutschen, reinrutschen

Der Benefit der Teilnahme an den Top6 ist klar – vor allem für die kleineren Klubs bedeutet dies Planungssicherheit hinsichtlich des Klassenerhalts. Und da muss ehrlich angemerkt werden: Auch Altach und Ried sind nicht unendlich weit weg von der Sonne. Wer das Kellerduell am 2. Oktober gewinnt, kann schon noch einmal nach oben schauen. Dann muss man natürlich auch über den LASK und Sturm sprechen. Die Athletiker spielten zuletzt zweimal Remis und fingen sich eine 1:4-Klatsche gegen die Wattener ein. Am ersten Oktober-Wochenende geht es gegen Salzburg, mit drei Punkten sollte man eher nicht rechnen. Und auch Sturm hat mit dem Gang in die Generali Arena keine leichte Aufgabe. Mit zwei, drei guten Spielen kann also fast noch jeder Klub nach oben schauen. Und im umgekehrten Fall nach unten.

 

Vergebene Plätze

Sturm, Salzburg und der WAC waren seit dem neuen Ligamodus immer oben mit dabei, die Austria, Rapid un der LASK sehen sich unter den Top6. Die Konkurrenz wird aber von Jahr zu Jahr härter, einerseits, weil man sich – Stichwort Hütteldorf – das Leben ab und an selber unnötig schwer macht. Oder andererseits auch Anerkennung für die anderen Klubs her muss. Denn die Jausengegner aus dem viel zitierten Dorf werden immer weniger; es braucht offensichtlich nicht mehr als hundert Jahre Geschichte, 10.000 Fans im Stadion und so weiter, um in dieser Bundesliga bestehen zu können und darüber hinaus eine gute Rolle zu spielen. Mit Ausnahme von Seriensieger Salzburg ist also noch kein Platz wirklich fix vergeben.

Die Rauferei um die besten Plätze wird also nicht minder spannend als letztes Jahr. Und wenn der Kick nach der letzten Runde Mitte November eingewintert wird, werden es 2023 sicherlich tolle Winterspiele.

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