Foto: © Gepa / Fotomontage 90minuten.at Reportage

Die WM in Qatar - [News-Ticker, Woche 1]

Alle wichtigen und relevanten News rund um die FIFA Fußball-WM in Qatar im Ticker von 90minuten.at.

 

++ Hinweis: Dieser Ticker aktualisiert sich automatisch ++ 

 

Die Weltmeisterschaft in Qatar 2022 ist umstritten. 90minuten.at widmet der WM einen Themenschwerpunkt und berichtet über die aktuellen Ereignisse im übersichtlichen News-Ticker.

Exklusiv: Katar 2022 - Blick hinter die Kulissen

 

21. November

Iraner boykottieren

Die Spieler der iranischen Nationalmannschaft haben vor dem Duell mit England aus Protest nicht die Hymne mitgesungen. Das iranische Staatsfernsehen soll diesen Protest nicht übertragen haben.

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TV-WM-Boykott? Deutschland ja, Österreich nein

Wie die 'DPA' am Montag vermeldet, haben sich durchschnittlich 6,209 Millionen Menschen das Auftaktspiel bei der Weltmeisterschaft zwischen Qatar und Ecuador im ZDF angesehen. Vier Jahre zuvor hatten sich an einem Donnerstagnachmittag auf ARD noch 10,01 Millionen Menschen Russland gegen Saudi-Arabien angesehen. Der Marktanteil "fiel" von 52 auf 28,2 Prozent.

Und Österreich? 602.000 Menschen sagen im ORF das Auftaktspiel der WM 2022. Der Marktanteil liegt bei 30 Prozent. 2018 hatten hingegen nur 566.000 Menschen im ORF zugeschaut, als Russland Saudi-Arabien besiegte (36 Prozent Marktanteil).

Das Eröffnungsspiel der WM 2014 wurde in Deutschland übrigens von 15,87 Millionen Menschen gesehen. Allerdings wurde dieses um 22 Uhr angepfiffen, zu diesem Zeitpunkt schauen allerdings traditionell mehr Menschen fern und die Paarung Brasilien gegen Kroatien ist wohl generell fußballerisch wertvoller las die erwähnten Spiele. Der Marktanteil lag bei 62,4 Prozent.

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Kein Zeichen für LBTQI+-Rechte

England und weitere Nationalverbände werden keine One Love-Binde tragen. Das erklären die Verbände in einem gemeinsamen Statement.

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Katar gegen Ecuador völlig chancenlos

Das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft 2022 konnte die ecuadorianische Nationalmannschaft klar für sich entscheiden. Zwar endete das Spiel nur mit einem Ergebnis von 2:0, jedoch waren die Gäste zu dominant und ließen Katar kaum zu Chancen kommen. Katar-Teamchef Felix Sanchez meinte: "Es gibt keine Entschuldigung. Ecuador hat verdient gewonnen, war uns überall im ganzen Spiel überlegen. Das war nicht, was wir uns erhofft haben." Auch Abwehrspieler Homam Ahmed betonte: "Wir haben gehofft, dass wir uns besser präsentieren können. Aber das Level war zu hoch."

Standings provided by Sofascore

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20. November

So streamst du die WM

Die TV-Rechte an der WM 2022 haben sich ORF und ServusTV aufgeteilt. So kannst du die Spiele streamen:

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Australien: Martin Boylr reist ab

Australien muss so wie der erste Gegner Frankreich einen wichtigen Ausfall beklagen: Martin Boyle wird aus dem Kader der australischen Nationalmannschaft gestrichen. Die Knieverletzung von Boyle lässt Trainer Graham Arnold keine andere Wahl.

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Benzema fällt aus

Schock für Frankreich: Der Weltfussballer Karim Benzema fällt mit Muskelproblemen aus.

 

Details im Artikel:

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Messi trainiert nicht mit der Mannschaft

Muss man sich um Lionel Messi Sorgen machen? Der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft hat am Samstag nicht am Mannschaftstraining teilgenommen. Der 35-Jährige absolvierte in Doha nur eine leichte Trainingseinheit abseits seiner Kollegen. Laut dem Verband sei es jedoch nur eine Vorsichtsmaßnahme geweesen wegen einer Muskelermüdung. Messi fehlte bereits am Freitag. Das erste Spiel haben die Argentinier am Dienstag gegen Saudi Arabien.

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WM-Rekord: Barcelona übertrumpft Bayern

Der FC Barcelona hat den FC Bayern den Rekord für die meisten WM-Spieler abgenommen. Möglich wurde dies durch die Verletzungen von José Gayà (Spanien) und Sadio Mané (Senegal). Für Gayà wurde Alejandro Balde nachnominiert. Dadurch hat der FC Barcelona 17 Spieler bei der WM. Nachdem Mané ausgefallen ist, liegen die Bayern nur noch bei 16 Spielern. Zuvor hielten die "Citizens" (WM 2018) und der Seoul Army Club aus Südkorea (WM 1954) mit jeweils 16 WM-Spielern den Rekord.

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19. November

Infantino prangert "Doppelmoral" an

In der Eröffnungspressekonferenz prangerte FIFA-Chef Gianni Infantino die Doppelmoral kritisiert und meint: "Ich denke, was wir Europäer in den vergangenen 3.000 Jahren weltweit gemacht haben, da sollten wir uns die nächsten 3.000 Jahre entschuldigen, bevor wir anfangen, moralische Ratschläge an andere zu verteilen", sagte der 52-Jährige auf einer Pressekonferenz am Samstag in Al-Rayyan. Es sei "traurig", diese "Doppelmoral" erleben zu müssen. 

"Wie viele dieser westlichen Unternehmen, die hier Milliarden von Katar erhalten - wie viele von ihnen haben über die Rechte von Arbeitsmigranten gesprochen? Keiner von ihnen", sagte Infantino, und weiter: "Wer kümmert sich um die Arbeiter? Wer? Die FIFA macht das, der Fußball macht das, die WM macht das - und, um gerecht zu sein, Katar macht es auch."

Die Pressekonferenz eröffnete der Schweizer mit: "Heute fühle ich sehr starke Gefühle, heute fühle ich mich als Katarer, heute fühle ich mich als Araber, heute fühle ich mich afrikanisch. Heute fühle ich mich homosexuell. Heute fühle ich mich behindert, heute fühle ich mich als Arbeitsmigrant." (siehe Tweet)

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Alaba: "Fix" bei der WM 2026

Apropos WM und Österreich. Das ÖFB-Team hat sich ja bekanntlich unter Teamchef Franco Foda deutlich nicht qualifziert. David Alaba lässt nun mit einer Ansage aufhorchen und meint: "Sollte ich in den nächsten Jahren noch da sein, werden wir zur WM fahren - 100 Prozent", versprach der ÖFB-Kapitän am Freitag im Teamcamp in Marbella. Die Ziele, die sich das Nationalteam steckt, würden nun hartnäckiger verfolgt, so der Verteidiger von Real Madrid.

"Ich glaube, dass wir in den Köpfen ein bisschen weiter sind. Mir gefällt es, eine Einstellung zu entwickeln wie einen Hunger, der sich sehr gut anfühlt. Wir stecken uns Ziele, das haben wir früher auch gemacht. Aber diese Ziele wollen wir um jeden Preis auch erreichen. Das ist etwas, das uns weiterbringen kann."

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Spanien nominiert Barca-Talent nach

Vor dem ersten Spiel des spanischen Nationalteams kommt es noch zu einer Veränderung im Kader. Linksverteidiger Jose Gaya verletzte sich im Testspiel gegen Jordanien und fällt für die Endrunde aus. Cheftrainer Jose Enrique nominiert Barca-Talent Alejandro Balde nach. Somit könnte der 19-Jährige bei der WM sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben. In Barcelona kam Balde bereits zu 16 Pflichtspielen und erzielte drei Assists.

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Protest gegen Katar, Sponsor zieht sich zurück

Der Getränke-Sponsor des englischen Nationalteams will mit der WM in Katar nicht in Verbindung gebracht werden.

 

Klicke auf die Meldung für weitere Details dazu:

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18. November

Kein Bier, außer für die VIPs

Aufregung kurz vor Anpfiff der WM! Bisher war vorgesehen, dass Fans in Qatar zwischen 20. November und 18. Dezember innerhalb der Stadien in bestimmten Zonen alkoholhaltiges Bier kaufen können, allerdings nicht direkt in den Arenen und nur vor und nach den Spielen, drinnen sollte es alkoholfreies Bier geben. Alkohol ist nicht gänzlich verboten, aber nur sehr eingeschränkt in Bars und Restaurants bestimmter Hotels verfügbar. Am offiziellen Fanfest sollte es auch erlaubt sein. 

Nun berichtet die 'New York Times' aber von einer Kehrtwende. Am Freitag soll vonseiten der Gastgeber offiziell erklärt werden, dass kein Bier verkauft werden dürfte.

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Auch Oranje setzen ein Zeichen

Worum es Virgil Van Dijk geht und wie man in Frankreich dazu steht, kann hier nachgelesen werden.

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Verbotenes Zeichen

England rechnet mit eine Strafe, Frankreich sieht es anders. Die Infos im Beitrag:

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Wer ist eigentlich Qatar?

Chefredakteur Georg Sander hat recherchiert und mit Menschen gesprochen, die Qatar kennen. Da lernt man zum Beispiel: Im Jahr 1940 lebten in Doha gerade einmal 16.000 Menschen, viele waren Beduine, die durch die Wüste zogen. Und natürlich auch, warum der WM-Gastgeber so umstritten ist.

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Cristiano Ronaldo mit Aufreger

Der portugiesische Superstar lässt aufhorchen - und zwar mit zweierlei Themen. Der Europameister von 2106 sagt in einem Interview, er möchte "eine großartige WM spielen. Natürlich werden wir um den Titel kämpfen. Wir sind nie die Favoriten und es wird schwierig, doch es ist alles möglich." Mittlerweile 37 Jahre alt, rechnet er damit, dass seine fünfte Weltmeisterschaft auch die letzte sein wird. 

Der zweite Aufreger bezieht sich auf die Menschenrechtslage. Cristiano Ronaldo wurde darauf angesprochen, ob man die Diskussionen über dieses Thema und wegen weiterer Kritikpunkte beenden sollte: "Hundertprozentig. Man sollte sich auf das Spiel konzentrieren. Ich sehe ein gutes Turnier, ich denke Katar ist gut vorbereitet."

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Sadio Mané verpasst WM

Senegal muss auf Sadio Mané verzichten. Der ehemalige Red Bull Salzburg-Spieler, aktuell beim FC Bayern unter Vertrag, wurde laut Angaben des Verbandes am Donnerstagabend in Innsbruck operiert. Es musste eine Sehne am rechten Wadenbeinköpfen refixiert werden. 

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17. November

Infantino vor 3. Amtszeit

Am 16. März 2023 wird in Kigali laut FIFA-Mitteilung von Donnerstag ein neuer Präsident gewählt. Einziger Bewerber ist Gianni Infantino. Er ginge somit in seine dritte Amtszeit, Südamerika, Asien und Ozeanien sollen ihm schon seine Unterstützung zugesagt haben.

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Warum wie berichten

90minuten.at-Chefredakteur Georg Sander schreibt in seinem Kommentar zu Weltmeisterschaft: "Die Spiele selbst, um mögen sie ungewöhnlicherweise auch im Winter stattfinden, sind doch ein Zeichen, dass in dieser immer verrückter werdenden Welt doch auch eine kleine Sphäre existiert, in der nach relativ klaren Regeln Menschen aus aller Herren und Frauen Länder 90 Minuten lang inne halten, zusammen auf die Bildschirme schauen und sich der schönsten Nebensache der Welt erfreuen.

Der gesamte Kommentar:

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DFB noch von WM-Form entfernt

Österreich mühte sich wie Kroatien zu 1:0-Siegen gegen Andorra bzw. Saudi-Arabien. Deutschland spielt gegen den Oman und bekleckerte sich auch nicht mit Ruhm. Debütant und Werder-Knipser Niclas Füllkrug erlöste die Flick-Elr spät. Allerdings: Der DFB-Teamchef verzichtete auf Spieler wie Jamal Musiala, Serge Gnabry und Niklas Süle wie auch auf ein Comeback von Mario Götze.

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16. November

Ronaldo in Schutz genommen

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo hat neulich ein umstrittenes Interview gegeben und kräftig ausgeteilt. Nun nahm ihn Nationalteamtrainer Fernando Santos in Schutz: "Es ist ein sehr persönliches Interview, das muss respektiert werden." Im Kreise der Nationalmannschaft sei das Interview kein Thema: " Vier oder fünf Fragen sind auf unseren Pressekonferenzen immer zu Cristiano. Das hat aber überhaupt nichts mit uns zu tun, gar nichts, null. Er hat zu der Nationalmannschaft nichts gesagt. Hier hat niemand dieses Thema kommentiert."

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2. Liga TV

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