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Lustenau nach ersten Saisonsieg: "Der erste Schritt in die richtige Richtung"

WSG Tirol gegen Austria Lustenau endet mit 0:2. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

WSG Tirol – Austria Lustenau 0:2 (0:0)
Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Thomas Silberberger (Trainer WSG Tirol):
…über die Niederlage: „Das Einzige, was mich heute stört, ist das Ergebnis. Wir haben gewusst, dass wir gegen eine Festung spielen. Wenn du sowas spielst, darfst du nie ein Tor aus einer Standardsituation kriegen. Da brauchst du den Durchbruch gegen den tiefen Block oder 0:0 spielen. Das ist uns nicht gelungen. Mit der Leistung bin ich nicht unzufrieden. Das Ergebnis ist die Katastrophe.“

…über die bevorstehenden Spiele gegen tiefstehende Mannschaften: „So tief wie Lustenau steht keiner drin, weder Blau-Weiß Linz noch Altach. Wenn du dagegen ein Führungstor machst, weiß man nicht, ob es einen Plan-B gibt. Es ist natürlich ein erfolgreicher Spielstil, insofern gebe ich ein großes Kompliment. In der Situation hätten wir das vielleicht auch gemacht. Wir hätten uns das heute anders vorgestellt, aber wir brauchen keine Horrorszenarien beschwören, dass wir jetzt nur noch tiefe Gegner bekommen.“

Lukas Sulzbacher (Spieler WSG Tirol):
…über die Gründe der Niederlage: „Wir haben bei einer Aktion im zweiten Ball geschlafen. Das hat uns in den Rückstand gebracht. Lustenau hat heute nur verteidigt und sie haben es gut verteidigt.“

…weiter über die Niederlage: „Wir haben es geduldig gespielt, aber müssen den Ball schneller zirkulieren lassen. Wir haben auf unsere Chance gewartet, die Lustenau aber nicht zugelassen hat.“

…über die Stimmung nach dem Spiel: „Für die Stimmung war das nicht gut. Wir wissen, dass das Spiel sehr wichtig war. Es sind noch vier Spieltage bis zur Punkteteilung. Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, es ist noch alles drin.“

"Das ist schwierig zu beschreiben, wie viel Druck abgefallen ist. Man hat das bei dem Torjubel gemerkt. Der Druck im letzten Halbjahr war enorm" - Grabher über das Gefühl nach dem ersten Sieg

Andreas Heraf (Trainer Austria Lustenau):
…über den Premierensieg: „Es passiert manchmal, dass Pläne aufgehen, aber das Resultat nicht passt. Heute war aber beides der Fall. Ein wunderbarer Tag. Es war der erste Schritt in die richtige Richtung aber wir haben noch vierzehn vor uns.“

…über die Mentalität seiner Mannschaft: „Ich habe daran appelliert, dass jeder für sich selbst einstehen soll, weil es für jeden die eigene Karriere ist. Selbst wenn es in die zweite Liga gehen sollte, präsentiert man sich auch für andere Clubs, aber in erster Linie natürlich für Austria Lustenau. Aber die Jungs haben einen tollen Charakter, ich musste gar nicht viel tun. Sie haben vom ersten Tag an voll mitgezogen. Sie haben zugehört und dran geglaubt. Dann ist es für einen Trainer einfach.“

…über die anstehenden Spiele: „Das Wichtigste war, dass die Jungs sehen, dass es funktioniert. Wenn damit auch noch drei Punkte kommen, nehmen wir das gerne mit. Aber uns können auch wieder Niederlagen passieren. Dann dürfen wir nicht sofort die Flinte ins Korn werfen.“

Darijo Grujcic (Spieler Austria Lustenau):
…auf die Frage, wie gut Pläne aufgehen können: „Wenn jeder Spieler an die Sache glaubt, sieht man, dass man mit einem Tor belohnt wird. Die Gegner hatten keinen Plan, wie sie uns bezwingen können.“

…über den Mentalitätsunterschied zum Herbst: „Das müssen wir so schnell wie möglich vergessen. Wir haben einen super Plan und eine starke Vorbereitung gehabt. Hoffentlich geht es jetzt so weiter.“

…über seinen Führungstreffer: „Ehrlich gesagt war das nicht einstudiert. Aber wir schauen, dass wir bei den zweiten Bällen da sind. Dann ist der Ball perfekt hergefallen, ich habe gedacht, Risiko, und der ist super reingegangen.“

Pius Grabher (Kapitän Austria Lustenau):
…über das Gefühl nach dem ersten Sieg: „Das ist schwierig zu beschreiben, wie viel Druck abgefallen ist. Man hat das bei dem Torjubel gemerkt. Der Druck im letzten Halbjahr war enorm. Das war ein richtiger Neustart mit einer neuen Spielanlage. So einen Start haben wir uns gewünscht. Ich glaube auch, wir haben verdient gewonnen.“

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