Ticker ++ 8. Februar 2024

Die wichtigsten Fußball-News auf einen Blick - kompakt, schnell und übersichtlich:

 

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Die Top-News des Tages

++ Die Nachrichten-Übersicht ++

 

++ Das Nachmittags-Update ++

Foto © FC Red Bull Salzburg via Getty Images

Salzburg verleiht Dijon Kameri

Nach einer langen Verletzungspause soll sich Dijon Kameri in der Schweiz für Einsätze empfehlen: Red Bull Salzburg verleiht das ÖFB-Talent bis zum Ende der Saison an den Grasshopper Club Zürich. Der 19-jährige Mittelfeldspieler kam 2023/24 nur zu acht Einsätzen, in der Vorsaison konnte er bei den Profis erstmals Fuß fassen. Kameri soll das Team, das im unteren Tabellendrittel feststeckt, beim Klassenerhalt helfen.

Zurück-Sportchef Bernt Haas erklärt: "Wir freuen uns, Dijon bei uns begrüßen zu dürfen. Für sein junges Alter konnte er bereits viele Erfahrungen sammeln und durfte unter anderem sein Potenzial in der Champions League zeigen. Mit Dijon erhalten wir einen kreativen und spielstarken Spieler, welcher unser Mittelfeld zusätzlich verstärken wird."

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Foto © GEPA

Pervan kommt zu nächstem Bundesliga-Einsatz

Als Ersatzkeeper des VfL Wolfsburg konnte ÖFB-Legionär Pavao Pervan bereits 28 Spiele in der deutschen Bundesliga absolvieren. Am Sonntag kommt für den 36-Jährigen ein weiteres dazu, es wird sein 40. Pflichtspiel für den Verein. Stammtorwart Koen Casteels fällt mit einer Rückenprellung für das Spiel gegen Union Berlin aus. Pervans Vertrag in Wolfsburg wurde erst vor wenigen Wochen bis 2025 verlängert, der Routinier hofft weiterhin auf eine Teilnahme an der kommenden Euro mit dem Nationalteam. 

Für Trainer Niko Kovač wäre ein sicherer Rückhalt jedenfalls besonders wichtig: Der Kroate steht Medienberichten zufolge unter starkem Druck - als möglicher Nachfolger wurde bereits Ralph Hasenhüttl ins Spiel gebracht.

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Deutschland-Legionär in 2. Mannschaft versetzt

ÖFB-Legionär Lukas Hinterseer hätte den FC Hansa Rostock eigentlich im Winter verlassen können, fand aber keinen neuen Arbeitgeber. Der Stürmer spielt keine sportliche Rolle beim Zweitligisten, steht aber noch bis Sommer 2024 unter Vertrag. Im aktuellen Kalenderjahr stand der 32-Jährige in keinem Spieltagskader, über die ganze Saison kam er nur zu acht Kurzeinsätzen. 

Wie der Verein am Donnerstag bekannt gab, gehört Hinterseer inzwischen nur mehr zum Kader der zweiten Mannschaft, die in der Regionalliga antritt. "Der Verein hat dem 32-jährigen Angreifer in dieser Woche mitgeteilt, dass er ab sofort nicht mehr bei den Profis, sondern ausschließlich bei der zweiten Mannschaft trainieren und spielen wird", wird in einer Aussendung erklärt.

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Pejić könnte Rapid verlassen

Den Mittelfeldspieler soll es zurück in seine Heimat ziehen.

 

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LASK sortiert vier Spieler aus 

Neben Peter Michorl scheinen drei weitere Profis nicht mehr im Kader der Linzer auf.

 

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++ Das Mittags-Update ++

Ostliga: SV Oberwart will in den Profil-Fußball

Der SV Oberwart steht in der Regionalliga Ost derzeit auf Platz 13. Das Ziel ist der Klassenerhalt, jedoch denkt man im Burgenland bereits etwas größer. Gegenüber der "Krone" meinte der sportliche Leiter Peter Lehner: "Es ist ganz klar unser Ziel und auch unser Anspruch, in fünf Jahren im Profibereich zu sein. Das ist auch kein Geheimnis." Zudem soll ein Trainingszentrum mit Kunstrasen gebaut werden. Lehner erklärt:  "Das Informstadion ist natürlich das nächste Projekt. Es wird adaptiert, viele Dinge modernisiert." Wirtschaftlich wollen die Burgenländer auch auf "Kontinuität" setzen. Lehner meinte: "im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass wir mit dem Geld prassen oder Spieler glauben sollen, sie kommen nur zum Abkassieren zu uns."

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Austria Salzburg: Großer Schritt Richtung 2. Liga

Austria Salzburg-Präsident Claus Salzmann traf sich mit der Exekutive, um eine Grundsatzentscheidung zu möglichen Risikospielen auf der Heimstätte in Maxglan zu treffen. Nun steht fest, dass die Violetten ihre Heimspiele der 2. Liga in Maxglan bestreiten dürften. Gegenüber den "Salzburger Nachrichten" meinte Salzmann, dass bereits eine "große Hürde" überwunden wurde. Allerdings gäbe es noch weitere große Herausforderungen, wie Adaptierungen im Stadion für die Trennung von Fangruppen oder Stellplätze für Fahrzeuge. Zudem wird am 7. März von den Behörden entscheiden, ob die Fantribüne und das Flutlicht stehenbleiben dürfen. Denn vertraglich wurde vereinbart, dass die Salzburger beides im kommenden Sommer auf eigene Kosten abtragen müssen. Außerdem wird es aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage schwierig, das Mindestbudget von 1,5 Millionen Euro aufzutreiben.

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Katzer äußert sich zur Zimmermann-Leihe

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++ Das Morgen-Update ++

UEFA: Mehr Geld für die Vereine

Bis 2027 rechnet der Dachverband UEFA mit einem jährlichen Einkommen von 4,4 Milliarden Euro. In der neu reformierten Champions League erhalten die Vereine 2,47 Milliarden Euro, 565 Millionen Euro gehen an die Vereine in der Europa League, 285 Millionen Euro an die Teilnehmer der Conference League. Auch Solidaritätszahlungen in Höhe von 308 Millionen Euro werden an nicht qualifizierte Clubs und 132 Millionen Euro an die in der Qualifikationsphase. 25 Millionen Euro sind für die Womans Champions League und für den Nachwuchs-Europacup reserviert. Die genauen Details zu Verteilung sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Mit der neuen Reform und den zusätzlichen Spielen rechnet die UEFA zudem mit einer Einkommensteigerung.

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Wr. Neustadt erhält Nachwuchszentrum

Der gemeinsame Antrag des SV Stripfing und des 1. SC Fortuna Wiener Neustadt erhielt vom ÖFB grünes Licht. Somit werden ab der Saison 2024/25 ein U16- sowie ein U18-Team am Meisterschaftsbetrieb in der ÖFB-Jugendregionalliga teilnehmen. David Habib, Geschäftsführer des Nachwuchszentrums, meinte: "Es erfüllt uns mit Stolz, einen bedeutenden Meilenstein in unserer Partnerschaft 'SV Stripfing und 1. Fortuna Wiener Neustädter SC' durch die Entwicklung eines ÖFB Nachwuchszentrums zu feiern."

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Sturm-Frauen können sich über zwei Neuzugänge freuen

Kurz vor der Deadline schlugen der sportliche Leiter der Sturm Graz Damen, Michael Erlitz, und sein Team doppelt am Transfermarkt zu. Man lotste Laura Riesenböck über den großen Teich aus den USA zurück nach Europa und Rachel Avant aus dem hohen Norden an die Mur. Beide Akteurinnen schnürten ihre Fußballschuhe unter anderem für Werder Bremen. Die 23-jährige Riesenbeck sowie die 30-jährige Avant haben beide ihre Stärken in der Defensive. Nach dem Trainingslager, das in dieser Woche im slowenischen Catez ob Savi über die Bühne geht, stoßen die beiden Neuverpflichtungen kommende Woche zum Team.

Michael Erlitz meinte: "Es war eine sehr kurze, aber äußerst intensive Transferphase, die für mich erst knapp vor Transferschluss endete. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns in der Defensive mit zwei erfahrenen Spielerinnen, die bereits in Top-Ligen ihre Qualitäten bewiesen haben, verstärken konnten!"