Alexander Prass: "Leichte Fehler, kein Rhythmus"
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Alexander Prass: "Leichte Fehler, kein Rhythmus"

SK Puntigamer Sturm Graz gewinnt gegen SC Austria Lustenau mit 2:0. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Wir wollten mit Markus Mader den Turnaround schaffen. Das hatte er auch verdient aufgrund der letzten zwei Jahre, die überragend waren.

Alexander Schneider

SK Puntigamer Sturm Graz – SC Austria Lustenau 2:0 (0:0)
Schiedsrichter: Arnes Talic

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…über den Heimsieg: „Es war keine gute erste Halbzeit. Wir haben heute einen längeren Anlauf gebraucht. In der zweiten Halbzeit war der Auftritt viel energischer. Wir waren präsenter und sind richtig wütend aus der Pause gekommen. Dann haben wir das 1:0 gemacht und die rote Karte hat uns geholfen, ein viel dominanteres Spiel zu machen. Wir haben noch zwei Topchancen vergeben, bevor Alexander Prass die Hereingabe von Gazibegovic zu 2:0 nützt.“

…über Luka Maric: „Man muss sich seine Geschichte vor Augen führen. Er ist in den Umkleideräumen aufgewachsen, ist bei Sturm Graz groß geworden und steht jetzt im Tor bei einem Bundesligaspiel. Er spielt zu null und wir gewinnen. Eine wunderschöne Geschichte.“

Alexander Prass (Spieler SK Puntigamer Sturm Graz):
…über die Leistung der Mannschaft: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so gut ins Spiel gefunden. Wir haben leichte Fehler gemacht und hatten keinen guten Rhythmus. Nichtsdestotrotz haben wir dann in der zweiten Halbzeit ein, zwei Gänge hinaufgeschalten und das Spiel ungefährdet für uns entschieden.“

…über den SC Austria Lustenau: „Sie haben es wirklich gut gemacht, aber wir haben damit gerechnet, dass neue Impulse kommen. Die Mannschaft hat richtig viel Qualität, wenn man sich die Einzelspieler ansieht. Es wird auch der Moment kommen, wo bei ihnen wieder mehr zusammenläuft.“

Otar Kiteishvili (Spieler SK Puntigamer Sturm Graz):
…über seine Verletzung: „Es wird langsam besser. Ich trainiere teilweise mit dem Team und teilweise individuell. Ich trainiere ohne Schmerzen und hoffe, dass ich bald wieder spielen kann.“

Alexander Schneider (Trainer SC Austria Lustenau):
…über die Partie: „Mit der ersten Halbzeit müssen wir sehr zufrieden sein. Es war viel von dem, was wir uns vorgenommen haben. Ich habe den Jungs aber auch gesagt, eine gute Halbzeit reicht nicht. Der Start in die zweite Halbzeit war denkbar ungünstig mit einem Gegentor und gelb-rot. Dann ist es schwer dieses Spiel zu drehen in unserer aktuellen Situation.“

…über die Leistung seiner Mannschaft: „Es waren gute 45 Minuten. Die Mannschaft muss es in den nächsten zwei Spielen bestätigen, sonst ist es ein positiver Ausrutscher.“

…im Vorfeld über den Trainerwechsel in Lustenau: „Natürlich wissen wir, dass es ein Risiko ist. Der Zeitpunkt wurde oft diskutiert, ob es zu spät oder zu früh war. Wir wollten mit Markus Mader den Turnaround schaffen. Das hatte er auch verdient aufgrund der letzten zwei Jahre, die überragend waren. Da sollte man dem Trainer auch etwas länger die Möglichkeit geben, als es vielleicht üblich wäre. Wir haben jetzt leider im Verein und Vorstand die Entscheidung treffen müssen, dass man sich trennt. Am meisten in der Pflicht sind jetzt die Spieler. Sie können jetzt nicht mehr sagen, es ist von draußen. Sie haben jetzt drei Spiele Zeit zu zeigen, dass man im Winter doch nicht so viel machen muss und der Kader sein Potenzial einfach noch nicht ausgeschöpft hat.“

Domenik Schierl (Spieler SC Austria Lustenau):
…über den Trainerwechsel: „Es ist einiges neu. Eine andere Spielart, die Trainingswoche und der Ablauf waren anders. Alles war anders. Das macht etwas mit Spielern, auch wenn man es nicht wahrhaben will. Es war ein ganz anderer Auftritt als die letzten Spiele.“

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