Thomas Sageder: "Rober Zulj ist zurzeit der beste Spieler in der Bundesliga"
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Thomas Sageder: "Rober Zulj ist zurzeit der beste Spieler in der Bundesliga"

Der Cheftrainer des Linzer ASK war zu Gast bei der Sky-Sendung "Talk & Tore" und sprach über das Spiel gegen BW Linz und über einzelne Spieler im Kader.

Zwischen ihm und mir hat es nie ein Problem gegeben. Ich habe sechs zentrale Mittelfeldspieler. Daher war es nur ehrlich, dass ich ihm gesagt habe, dass die Einsatzzeit knapp wird

Sageder über Michorl

Thomas Sageder (Trainer LASK):
…über Entlassungen bei Trainern: „Wir haben ja mittlerweile einen Schnitt von 1,4 Jahren, wie lang ein Trainer bei einem Verein tätig ist. Es ist wichtig, dass sich der Verein zu einem Weg entschließt. Das man da einen Trainer dazu bestellt, der irgendwo die Idee mitträgt. Wenn man sich für einen Weg entscheidet, soll man den auch eine Zeit lang miteinander gehen.“
 
…über die Partie gegen Blau-Weiß Linz: „Heute war es einfach so, dass man fairerweise sagen muss, dass wir den Sieg nicht verdient hätten. Wir haben unsere Stärken nicht auf den Platz gebracht. Wir tun uns auch noch immer schwer, gegen tief verteidigende Gegner zu spielen. Das ist schon was, wo wir uns taktischer Natur noch auf dem Entwicklungsprozess verbessern müssen. Das ist meine Aufgabe als Trainer, dass nehme ich auch auf mich, dass ich meine Mannschaft da weiterbringen muss.“
 
…über mögliche Änderungen in der Startelf: „Ich bin nach einem Spiel immer der selbstkritischste Mensch. Weil ich mich auch hinterfrage, was hätte ich anders machen sollen. Ich habe ja auch andere Spieler zur Verfügung, die sich nichts zu Schulden kommen lassen, die gut trainieren. Ich habe dann vor dem Spiel die Wahl gehabt, und habe mir gedacht, dass das am Donnerstag so gut funktioniert hat, dass wir nichts ändern. Oder ändern wir viel, dass wir eine körperliche und geistige Frische reinbringen. Wenn es gut war, sagt jeder, es war richtig entschieden. Wenn du nicht gewinnst, ist es genau das Gegenteil. Vielleicht würde ich jetzt im Nachgang etwas mehr rotieren.“

…über Robert Zulj: „Meiner Meinung nach ist er zurzeit der beste Spieler in der österreichischen Bundesliga. Dass muss ich so ganz ehrlich sagen. Er ist überragend. Aber nicht nur mit den Qualitäten, die er auf den Platz bringt, sondern auch als Mensch, als Kapitän. Wir haben doch sehr viele Offensivspieler, die jüngeren Alters sind. Denen tut er auch gut, weil er ihnen eine Struktur gibt, weil er ihnen klare Kommandos gibt, was sie zu tun haben. In der Kabine ist er für mich wie ein verlängerter Arm.“
 
…über die Arbeit beim LASK: „Ich habe mit dem größten LASK-Fan, den ich kenne, unserem Präsidenten, jemanden, der wirklich einen Plan verfolgt. Was er geschaffen hat, auch mit der Raiffeisen-Arena, dass finde ich von den Infrastruktur her überragend. Das ist mittlerweile das schönste Stadion in Österreich. Es gibt auch in Richtung unserer Spielidee eine klare Vorstellung, auch in der Entwicklung junger Talente in Kombination mit arrivierten Spielern klare Ideen. Es gibt auch klare Ideen, was die Akademie betrifft. Für mich ist das sehr klar kommuniziert, was wir wollen und was mein Auftrag ist. Da ist ein Plan dahinter, und ich spüre auch eine große Unterstützung.“
 
…über Peter Michorl: „Zwischen ihm und mir hat es nie ein Problem gegeben. Es hat einmal einen Artikel gegeben, dass wir eine Fetzerei am Trainingsplatz gehabt haben. Was nicht gestimmt hat. Es war nur so, dass ich zu ihm gesagt habe, dass ich so spielen will. Ich habe sechs zentrale Mittelfeldspieler. Daher war es nur ehrlich, dass ich ihm gesagt habe, dass die Einsatzzeit knapp wird.“

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