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Roman Maehlich: "Es ist schwierig für Rapid und Austria aufzuschließen"

Der ORF-Experte war zu Gast bei der Sky-Sendung "Talk & Tore" und sprach über die Wiener Vereine und den Job als TV-Experte.

Roman Mählich (ORF-Experte):
…über die Bedeutung des Fußballsports in seinem Leben: „Der Fußball ist die interessanteste Aufgabe in meinem Leben. Ich habe meine aktive Karriere als Spieler genossen und habe es auch als Trainer genossen. Die Trainerkarriere habe ich ehrlicherweise noch nicht ganz abgehakt. Ich kann mir schon vorstellen, irgendwann nochmal Trainer zu sein, auch wenn mir die Expertenrolle sehr viel Spaß macht.“

…über die aktuelle Situation der Wiener Vereine: „Es müssen immer viele Teile zusammenpassen. Bei der Austria kann man theoretisch anführen, dass sie finanzielle Probleme haben. Ob das der Grund ist, warum sie hinter Hartberg sind, weiß ich nicht. Es könnte einer von vielen Gründen sein. Bei Rapid bin ich der Meinung, dass sie von der Qualität her etwas unter performen. Sie werden sich noch emporarbeiten können. Die Salzburger sind schwer zu erreichen, Sturm hat wahnsinnig aufgeholt und der LASK hat eine richtig gute Mannschaft am Feld stehen. Es ist schwierig für die Wiener, auf diese drei Vereine aufzuschließen.“

…über den Job als Trainer: „Für mich war es schon wichtig, Trainer zu sein, die Ausbildungen zu machen und die Fortbildungen zu besuchen, weil ich mein Wissen dadurch erweitert habe und auf einen größeren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Wir werden als Experten ja gerne über Trainer. Wenn man aber selbst einmal unten gestanden ist, weiß man so richtig erst, dass es ein sehr schwieriger Job ist. Es ist wirklich ein sauschwerer Job. Spieler sein ist richtig leicht dagegen.“

"Ich bin nicht ganz so optimistisch. Es muss viel zusammenpassen, sich in der Gruppe durchzusetzen." - Mählich über RBS in der CL

…über das Ausüben von Kritik als TV-Experte: „Die Kunst in der Beurteilung ist, dass man sich als Experte rhetorisch so verhält, dass es immer auf einer sachlichen Ebene passiert. Das ist aber beim Fußball das Schwierige, weil so viele Emotionen im Spiel sind und der Druck sehr hoch ist. Mir liegt es fern, irgendwann einmal einen Trainer oder einen jungen Spieler persönlich zu diskriminieren oder deformieren. Möglicherweise passiert es, aber das tut mir dann richtig leid. Das möchte ich nicht. Wenn die Kritik inhaltlich ist, dann glaube ich, dass der Trainer, der ja einen Wissensvorsprung hat, versuchen kann, es auf einer sachlichen Ebene weiterführen. Es ist aber oftmals schwierig. Es ist ja auch nicht immer alles Kritik. Es sind teilweise Hinweise, dass es andere Möglichkeiten gibt. Das ist auch unser Job.“

…über die Aufstiegschancen der Salzburger in der Champions League: „Ich bin nicht ganz so optimistisch. Es muss viel zusammenpassen, sich in der Gruppe durchzusetzen. Sie spielen mit einer Nachwuchsmannschaft gegen ausgebuffte Profis.“

…über den SC Austria Lustenau: „Ich hoffe, dass sie an Markus Mader festhalten. Er ist vor einem halben Jahr noch gefeiert worden als der Trainer. Sie haben eine Mannschaft, die so nur ganz schwer konkurrenzfähig ist. Mir hat es dort toll gefallen.“

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