Markus Mader: "Wir stehen wieder mit leeren Händen da"
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Markus Mader: "Wir stehen wieder mit leeren Händen da"

SC Austria Lustenau gegen RZ Pellets WAC endet mit 2:3. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Lustenau war da schon stark angeschlagen. Mehr als verdienter Sieg, aber bitter, dass wir am Ende so zittern mussten. Das wäre selbstverschuldet gewesen, wenn wir das nicht gewonnen hätten

Schmid über das Spiel

SC Austria Lustenau – RZ Pellets WAC 2:3 (0:1)
Schiedsrichter: Safak Barmaksiz

Markus Mader (Trainer SC Austria Lustenau):
…über die erneute Niederlage: „Die Hoffnung war zweimal da. Wir sind leider sehr schlecht in das Spiel gestartet. Wir sind langsam ins Spiel gekommen und haben versucht höher zu stehen. Dann fällt nach einer Schiedsrichterentscheidung das 2:0. Dann kommen wir zurück und kommen zum Ausgleich. Dann machen wir einen individuellen Fehler und es steht 1:3. Wir kommen wieder zurück und drücken auf den Ausgleich, aber es war zu spät.“

…auf die Frage, warum sich alte Probleme nicht abstellen lassen: „Das weiß ich nicht. Wenn ich es wüsste, würde ich es sofort ändern. Der erste Schuss aufs Tor ist bei uns meistens drin. Es ist mir auch ein Rätsel. Wir haben einfach die ersten zwanzig Minuten verschlafen. Danach hat die Moral gepasst, der Kampf war da. Das ist eine bittere Niederlage.“

…über den Plan in der Ligapause: „Wir haben morgen das Regenerationstraining. Dann einen Tag frei und eine normale Trainingswoche. Dann haben wir ein Testspiel gegen den FC Dornbirn. Wir haben Testungen im Olympiazentrum und dann beginnt die Vorbereitung gegen Sturm Graz.“

…über die Trainingsschwerpunkte: „In erster Linie im mentalen Bereich. Die Jungs haben alles probiert, haben sich reingehängt und stehen wieder mit leeren Händen da. Es ist Woche für Woche dasselbe Lied, das ich euch da herunterleiere, aber es ist leider so.“

…über vereinsinterne Kritik: „Ich konzentriere mich nur auf das Sportliche. Alles, was rundherum passiert, kann ich nicht beeinflussen. Wir müssen punkten. Dort kann ich Einfluss nehmen und habe Verantwortung. Dieser Verantwortung stelle ich mich.“

…weiter über vereinsinterne Kritik: „Natürlich kriege ich es mit. Sonst wäre ich kein Teil des Vereins. Wir reden permanent unter der Woche. Ich sehe das gelassen. Es geht vor allem um den Verein, und nicht nur um mich. In den letzten zwei Jahren haben wir sehr viel erreicht und super performt. Wir waren fast im Europacup. Jetzt geht es nicht so gut und wir müssen gemeinsam dort rauskommen. Dafür muss ich alles tun als Trainer und das mache ich.“

Manfred Schmid (Trainer RZ Pellets WAC):
…über den Sieg: „Ich hätte es mir weniger spannend gewünscht. Was wir die ersten dreißig Minuten gespielt haben, war Powerplay. Lustenau war da schon stark angeschlagen. Mehr als verdienter Sieg, aber bitter, dass wir am Ende so zittern mussten. Das wäre selbstverschuldet gewesen, wenn wir das nicht gewonnen hätten.“

…über das magische Dreieck im WAC-Sturm: „Mir macht es Spaß, der ganzen Mannschaft zuzusehen. Wir haben sieben Tore gemacht und sechs Punkte geholt in zwei Spielen. Wir haben uns eine gute Ausgangsbasis geschafft für die nächsten Spiele Wenn man das sieht, freu ich mich riesig auf die nächsten Spiele.“

…über Kurs auf die Top-6: „Wenn die Ergebnisse so geblieben sind, wie zum Schluss gesehen, sind wir auf Platz 6. Das ist unser Ziel. Die Möglichkeiten haben wir und wir wissen, wie schwer das wird. Wir sehen, wie die Jungs einen sehr defensiven Gegner bespielt haben. Das ist schon überzeugend.“

…über die Siege, wenn der Trainer auf die Tribüne geschickt wird: „Wenn wir weiter gewinnen, ist es kein Problem. Da setze ich mich gerne rauf. Ich freue mich, dass mein Trainerteam mehr in den Fokus gerät. Die Jungs machen gute Arbeit und das ist verdient. Wenn es so sein sollte, bin ich wieder auf der Tribüne. Es ist sehr gefährlich in der Coaching Zone.“

…über die Perspektive aus der Tribüne: „Du siehst die Dinge besser als von unten. Aber du kannst nicht eingreifen. Das ist das Problem. Wenn du Situationen verändern willst, hören das die Leute in der Reihe vor dir aber die Spieler nicht. Das ist sehr schwierig und geht an die Nerven. Größtes Vertrauen in mein Trainerteam. Das sind super Jungs.“

Thierno Ballo (Spieler RZ Pellets WAC):
…über seine zwei Tore: „Auf jeden Fall bin ich glücklich, aber am meisten bin ich glücklich über die drei Punkte.“

…über das Zusammenspiel im Sturm von Ballo, Boakye und Bamba: „Wir verstehen uns blind. Alles funktioniert, was wir machen.“

…auf die Frage, warum es so knapp ausging: „Das kann ich leider nicht sagen. Wir haben am Ende ein bisschen gezittert. Aber wir haben dagegengehalten. Wir waren hinten richtig stark und Hendrik Bonmann hat auch richtig stark gehalten.“

…über die Länderspielpause: „Wir dürfen Austria nicht unterschätzen. Das ist eine gute Mannschaft. Wir gucken mal, wie es läuft.“

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