Klagenfurt gegen Altach: Von Dominanz und Mentalitätsmonstern
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Klagenfurt gegen Altach: Von Dominanz und Mentalitätsmonstern

Der SK Austria Klagenfurt und der CASHPOINT SCR Altach trennen sich mit 1:1. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Ich habe die Mannschaft schon letztes Jahr kennengelernt und da wäre uns der Switch nicht geglückt. Wir haben echte Mentalitätsmonster drinnen.

Joachim Standfest

SK Austria Klagenfurt – CASHPOINT SCR Altach 1:1 (0:0)
Schiedsrichter: Daniel Pfister

Peter Pacult (Trainer SK Austria Klagenfurt):
…über das Spiel: „Dass das kein einfaches Spiel wird, war uns von Anfang an klar. Altach zeigt ein anderes Gesicht als letzte Saison. Wir haben uns sehr gut in das Spiel hineingearbeitet, da kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben dann auch schon in der ersten Halbzeit die eine oder andere Möglichkeit gehabt, aber diese Chance nicht genützt. Dann gehst du in Führung und dann haben wir vergessen, dass wir weiter gut nach vorne spielen. Da hat uns Altach zu viel Druck gemacht, was eigentlich unverständlich ist. Der Eckball zum Ausgleich darf überhaupt erst nicht passieren und, dass dann der fast kleinste Spieler ein Kopfballtor macht, spricht auch für sich.“

Thorsten Mahrer (Spieler SK Austria Klagenfurt):
…über das Spiel: „Ich denke, wir sind absolut das dominante Team, beherrschen die Partie komplett. Wir gehen 1:0 in Führung und dann reißt uns komplett der Faden. Der Gegner stellt das System um und mit dem haben wir dann echt Probleme gehabt. Wir waren dann auch nicht mehr mutig genug. Dadurch ist Altach dann ein bisschen stärker geworden. Richtig gefährlich sind sie dann eigentlich nur durch Standards geworden, wo dann auch das Tor passiert ist. Da waren wir dann einfach nicht mehr aktiv genug.“

…über das Stürmerfoul von Atdhe Nuhiu, weswegen ein Tor der Altacher aberkannt wurde: „Ich stehe vor ihm und kann den Ball klären, er stößt mich auf die Seite, damit er zum Kopfball kommt. Ich denke, die Entscheidung war okay.“

Sinan Karweina (Spieler SK Austria Klagenfurt):
…über das Spiel: „Ich würde das Spiel gerne in die zwei Hälften einteilen. Ich glaube, in der ersten Halbzeit machen wir sehr, sehr viel richtig und schnüren Altach komplett ein. Da machen wir alles richtig gut und lassen kaum was zu. In der zweiten Halbzeit verlieren wir den Faden. Ich weiß nicht, wieso. Wir hören auf, Fußball zu spielen. Wir müssen uns dann auch den Vorwurf gefallen lassen, dass wir unsere Chance aus der ersten Halbzeit nicht nutzen. Dann, glaube ich, kann man heute mit dem 1:1 nicht zufrieden sein.“

Nicolas Binder (Spieler SK Austria Klagenfurt):
…in der Halbzeit über sein geplantes Comeback: „Die Reha ist sehr, sehr gut verlaufen, ich kann mich gar nicht beschweren. Es ist alles sehr, sehr gut verheilt bis jetzt. Ich würde schätzen, dass ich ungefähr in zwei Wochen wieder mit der Mannschaft am Platz stehen werde und hoffentlich zeitnah auch wieder im Stadion stehe.“

Joachim Standfest (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Mit den ersten 60 Minuten, oder bis zum Gegentor, und den letzten zehn Minuten bin ich absolut nicht zufrieden. Und das, obwohl wir die letzten zehn Minuten alles reingeworfen haben, um zu verteidigen. Aber wir haben nicht dort weiter gemacht, wo wir nach dem 1:1 waren. Mit den 25 oder 30 Minuten bin ich hochzufrieden. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Ich habe die Mannschaft schon letztes Jahr kennengelernt und da wäre uns der Switch nicht geglückt. Wir haben echte Mentalitätsmonster drinnen. Das haben wir gegen Wattens bewiesen, das haben wir heute bewiesen und ich will es über längere Zeit sehen.“

Atdhe Nuhiu (Spieler CASHPOINT SCR Altach):
…über seine beiden ungültigen Tore: „Wenn das erste Abseits ist, ist es Abseits, ich muss den Ball trotzdem machen. Beim Stürmerfoul war es aus meiner Perspektive ein ganz normaler Zweikampf unter zwei Erwachsenen. Der eine ist halt Stürmer, der andere Verteidiger. Da muss man sich halt durchsetzen und den Kampf annehmen, das habe ich gemacht und auch ein Tor gemacht. Ich weiß nicht, wie die anderen Leute das sehen, aber für mich war das ein Tor.“

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