Markus Lackner (Spieler SV Guntamatic Ried):
…über seine Rote Karte gegen Altach: „Es schaut natürlich blöd aus, muss man ehrlich sagen, kann man, muss man wahrscheinlich sogar Rot geben, aber es war auf jeden Fall keine Absicht, ich war einfach froh, dass er sich nicht verletzt hat. Das war mir das Wichtigste, man hat gesehen, dass ich danach bei ihm stehengeblieben bin, ich habe mich auch nach dem Match nochmal erkundigt. Es war eine blöde Aktion und man sieht auch, dass ich das Knie sofort, als ich ihn spüre, anwinkle, damit nicht mehr passiert. Ich habe nur auf den Ball geschaut. Das Wichtigste ist, dass er unverletzt ist.“
"Andreas Heraf ist unglaublich ehrlich, kann mit den Spielern umgehen"
SV Ried-Akteur Markus Lackner war zu Gast bei der Sky-Sendung "Dein Verein" und sprach über Andreas Heraf, den Klassenerhalt und über seine Zukunfte.
Andreas Heraf ist unglaublich ehrlich, kann mit den Spielern, mit den Menschen umgehen, er schaut nicht nur auf die Sportler, sondern auch wie man als Mensch ist.
…über die Saison und Andreas Heraf: „Wenn man die gesamte Saison betrachtet, dürfen wir uns echt freuen, dass wir die Klasse v. a. auch so früh gehalten haben. Andreas Heraf ist unglaublich ehrlich, kann mit den Spielern, mit den Menschen umgehen, er schaut nicht nur auf die Sportler, sondern auch wie man als Mensch ist. Das ist irrsinnig wichtig, wenn sich jeder bei so einem großen Kader wohler fühlt, tut sich auch die ganze Mannschaft leichter. Die Saison war brutal schwierig für mich, ich bin relativ spät zur Mannschaft gekommen, kurz vorm ersten Saisonspiel gekommen, es ist nicht gut gelaufen, dann ist das mit Corona dazugekommen, was es auch schwieriger gemacht hat, körperlich habe ich es ein paar Wochen noch gemerkt. Beim anderen Trainer war ich eher am Abstellgleis, habe kaum gespielt. Da fragt man sich als Spieler auch warum, ich habe nicht viel anders gemacht und im Endeffekt kommt wieder ein Trainer, der dir vertraut, das Vertrauen spürst du auch und dann ist es leichter, dass du Leistungen bringst. Ich habe alles, was man im Fußball so erlebt, in einer Saison jetzt erlebt. Ich bin froh, dass es am Ende positiver war und hoffe, dass es so weitergeht.“
…über seine Zukunft: „Mit 30 ist man im heutigen Fußball nicht mehr der Jüngste, obwohl ich mich noch jung fühle. Ich bin gespannt, ob noch irgendwas kommt, ich war auch immer bereit oder offen für was Exotisches oder im Ausland eine Station oder so. Was dann wirklich kommt, das habe ich im Fußball gelernt, ist nicht wirklich planbar. Es muss dann einfach alles passen. Ich habe im April mit dem Studium endlich begonnen, ich habe das schon einige Jahre überlegt, jetzt habe ich das perfekte Studium gefunden, das ich nebenbei machen kann. Ich wollte erste Einblicke aus einem anderen Blickwinkel sehen, ins Management reinschnuppern.“