Champions League-Träume in Frankfurt, Erleichterung bei Gladbach

Eintracht Frankfurt, von Adi Hütter betreut, machte einen großen Schritt Richtung Königsklasse. Die Ergebniskrise bei Borussia Mönchengladbach ist beendet, zur Freude von ÖFB-Legionär Stefan Lainer.

Die Erleichterung ist extrem groß. Vor allem vor der Länderspielpause war es noch einmal ganz wichtig, dass wir ein Erfolgserlebnis geholt haben. Unsere Leistungen in den letzten Wochen waren dennoch das ein oder andere Mal positiv.

Stefan Lainer

Kevin Trapp (Torhüter Eintracht Frankfurt) zum Spiel: „Wir haben die Tore genau zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Gefühlt war jeder Angriff von Union gefährlich. Wenn die reingehen, wird es ein sehr interessantes Spiel für die Zuschauer. So ist es zum Glück gut für uns ausgegangen.“

Djibril Sow (Eintracht Frankfurt) zur möglichen Champions-League-Teilnahme: „Ich habe das eher nicht im Hinterkopf. Es ist mit der Zeit gekommen, mit den Resultaten und der starken Phase, die wir gehabt haben. Es war ein sehr wichtiges Spiel für die letzte Phase der Saison. Und gegen Union fünf Tore zu machen, das zeigt schon, dass wir Ambitionen nach vorne haben.“

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) zu seiner gelben Karte: „Die gelbe Karte war berechtigt. Das muss man nicht um den heißen Brei sprechen. Es war glaube ich meine Zweite. Es passt mir natürlich nicht, aber es passiert halt einfach. Man lebt ja mit und die ein oder andere Entscheidung sieht man eben anders.“

Stefan Lainer (Torschütze Borussia Mönchengladbach) …
… zu seinem Tor: „Es ist uns jetzt zum zweiten Mal so gelungen. Jonas Hofmann schießt sehr gute Ecken. Gerne auch mal kurz, es hat genau gepasst.“

… zum Durchbrechen der Ergebniskrise: „Die Erleichterung ist extrem groß. Vor allem vor der Länderspielpause war es noch einmal ganz wichtig, dass wir ein Erfolgserlebnis geholt haben. Unsere Leistungen in den letzten Wochen waren dennoch das ein oder andere Mal positiv, trotzdem ist es natürlich das Ergebnis, was ganz oben steht. Das war zuletzt nicht zufriedenstellend, deswegen haben wir in den letzten Wochen mit uns gehadert. Insgesamt war es ein wichtiges Spiel und das positive Gefühl müssen wir jetzt mitnehmen. Jetzt müssen wir eine Serie starten.“

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach) …
… zum Durchbrechen der Ergebniskrise: „Es ist sicher keine geringe Last von uns abgefallen. Mal wieder ein Spiel zu gewinnen, fühlt sich gut an. Jetzt ist wichtig, dass wir daraus die richtigen Dinge ziehen und das Gefühl mitnehmen. Uns dieses Gefühl wieder erarbeiten, dranbleiben, an uns arbeiten und versuchen, weitere Siege folgen zu lassen.“

… zum Spiel: „Wir haben das bestätigt, was wir in den letzten Wochen immer wieder angesprochen haben. Die Jungs haben in der Zeit auch immer wieder an positiven Ergebnissen geschnuppert. Es war nicht immer alles schlecht, auch in der Zeit, in der wir die Spiele verloren haben. Wir hatten ordentliche Statistiken, die Jungs haben trotzdem mutig gespielt. Trotzdem wollten sie den Sieg gegen Schalke unbedingt. Auch Schalke muss man dann erst einmal biegen und das erste Tor machen. Sie können immer gefährlich werden. Aber in der Summe war es ein verdienter Sieg.“

… zum Ziel internationaler Wettbewerb und dem Zusammenhalt: „Die kollektive Identität war nie weg, wir haben nur keine Ergebnisse erzielt. Jetzt haben wir endlich wieder ein Ergebnis. Es muss sich so gut für die Jungs anfühlen, dass sie das jetzt mit in die Länderspielpause nehmen und gut arbeiten und trainieren. Dann haben wir gegen Freiburg die Möglichkeit, nachzulegen. Und wenn wir wieder vorne ran wollen, dann müssen wir wieder anfangen, die Spiele zu gewinnen.“

 

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