Stadt Wien plant Adaptierung des Ernst-Happel-Stadions
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Stadt Wien plant Adaptierung des Ernst-Happel-Stadions

Es gibt erste Beschlüsse über eine Adaptierung des Wiener Ernst-Happel-Stadions. Für die Zukunft stehen weitere Schritte in Aussicht.

Es tut sich etwas in Sachen Ernst-Happel-Stadion, auch wenn ein Neubau weiterhin als unwahrscheinlich gilt. Das käme alleine deshalb nicht infrage, weil es unter Denkmalschutz stehe, meinte der Wiener der Sportstadtrat Peter Hacker bei einer Pressekonferenz. Für eine Änderung dieser Einstufung sei die Bundesregierung zuständig. Das Resultat einer Substanzanalyse habe zudem gezeigt, dass die Sportstätte noch vier bis fünf Jahrzehnte gebrauchstauglich sei.

"Wir können es aber weiterentwickeln, es ist ja kein Museum", führte Hacker weiter aus und stellte damit baldige Adaptionen in Aussicht. So soll das Happel-Stadion künftig seine eigene Energie produzieren: Für 10 bis 12 Millionen Euro wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, die auch die umliegenden Anlagen mit Strom versorgt. Die Investition werde sich nach vier bis fünf Jahren amortisieren, so Hacker, der zudem den Klimaschutz hervorhebt. 

Außerdem soll das Stadion ein mobiles Dach bekommen, das vor allem bei Konzerten zum Einsatz kommen dürfte. Diese machen 93 Prozent des Stadion-Umsatzes aus. Mit ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer befindet sich der Sportstadtrat in guten Gesprächen, Wünsche werden aktuell ausgetauscht. Gegen Ende des nächsten Jahres soll ein vollständigeres Konzept zu weiteren Anpassungen feststehen. 

 

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