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Rolf Landerl über Admira-Aus: "Fader Beigeschmack bleibt"

Wenige Tage bevor Rolf Landerl die Admira verlassen musste, erhielt er öffentliche Unterstützung vom Vorstand. Jetzt blickt der Trainer in einem Interview zurück.

Ende April musste Admira-Trainer Rolf Landerl seinen Hut nehmen - der Verein gab die Trennung bekannt, obwohl Sportvorstand Philip Thonhauser dem 47-Jährigen wenige Tage zuvor noch den Rücken gestärkt hatte. Der langjährige Bundesliga-Klub steckte damals im Abstiegskampf fest. Im Interview mit 'Laola1.at' erklärte Landerl jetzt seine Sicht der Dinge: "Dass es im Trainerbusiness keine Tabus mehr gibt, ist für mich keine Überraschung. Es war so, dass wir am Freitag vor meiner Entlassung eine gute Partie gegen St. Pölten abgeliefert haben, mit einem Hauch von dem, was wir uns vorgestellt haben. Nach der knappen Niederlage haben wir uns bestärkt gefühlt, mit der Entschlossenheit, nun in die letzten Aufgaben Richtung Klassenerhalt gehen zu können. Am Dienstag war ich anschließend noch bei einer Spielbeobachtung in Steyr und am Mittwoch war ich dann trotz aller Durchhalteparolen Geschichte, was sich sehr eigenartig angefühlt hat". Überrascht habe ihn die Trennung aber nicht, erklärt Landerl weiter, einen faden Beigeschmack aufgrund der kurzfristigen Meinungsänderung in der Führungsriege habe es aber gegeben. 

Der Admira bleibt der Trainer jedenfalls verbunden: "Mein kleinster Sohn spielt bei der Admira, daher bin ich auch regelmäßig am Gelände". Derzeit sucht er nach einer neuen Aufgabe, ein Engagement in der 2. Liga könnte er sich ebenso vorstellen, wie einen erneuten Schritt ins Ausland. Auch einer Position als Co-Trainer wäre Landerl nicht abgeneigt. 

Unter Landerls Nachfolger Thomas Pratl liegt die Admira nach sechs Saisonspielen aktuell auf Tabellenrang vier.

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