Zoran Barisic: "Ich gehe nicht davon aus, dass wir sofort spielerisch dominieren werden"
Der SK Rapid will nach dem enttäuschendem Derby mit drei Punkten von Lustenau nach Wien zurückkehren.
Austria Lustenau empfängt am zehnten Spieltag den SK Rapid. Die Hütteldorfer reisen nach fünf sieglosen Bundesligapartien nach Vorarlberg. Vor allem das Remis im Wiener Derby gegen den FAK fühlte sich wie eine Niederlage an. Für Cheftrainer Zoran Barisic soll gegen das Tabellenschlusslicht die Trendwende gelingen: "Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir wissen, in welcher Situation wir sind. Es ist wichtig, nicht den Glauben an sich zu verlieren und selbstbewusst zu bleiben." Barisic fügte noch hinzu: Ich erwarte uns mit Vollpower, mit einer super Energie. Wir wollen den Gegner zu Fehlern zwingen und uns sukzessive reintigern, was das Spielerische betrifft. Aber das müssen wir uns erst erarbeiten - ich gehe nicht davon aus, dass wir sofort spielerisch dominieren werden." Aber der Cheftrainer ist vor allem mit der Punkteausbeute in der bisherigen Saison nicht zufrieden: "Aber grundsätzlich haben wir gewusst, dass es ein hartes Jahr ist, dass wir einen Umbruch haben und dass wir viele neue Spieler haben."
Trotz der schlechten Tabellensituation der Lustenau appelliert Barisic, dass man die Vorarlberger nicht unterschätzen soll: "Sie hatten ihren Kader erst im Laufe der Saison beisammen, da ist es für einen Trainer nicht einfach, einen gewissen Flow reinzubringen. Aber sie haben sehr gute Einzelspieler, die dort geparkt sind, um sich weiterzuentwickeln."