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ÖFB-Präsident Mitterdorfer verurteilt Rubiales' Verhalten und kündigt große Initiative an

ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer hat am Mittwoch im Rahmen einer Veranstaltung in Eisenstadt ganz klar Stellung zur gesellschaftspolitischen Verantwortung des Fußballs bezogen und fordert alle Beteiligten auf, für die Werte des Sports einzustehen und ein sicheres und respektvolles Miteinander zu gewährleisten. (Text: Aussendung ÖFB)

„Fußball hat auch eine soziale Verantwortung wahrzunehmen. Der ÖFB, die Landesverbände und die Vereine haben für ein sicheres und ansprechendes Umfeld zu sorgen, in dem alle in einem Klima des Respekts, der gegenseitigen Wertschätzung und im Schutz vor Diskriminierung, Übergriffen und Missbrauch diesen wunderschönen Sport leben können. Dies unabhängig vom Geschlecht, der sexuellen Orientierung und des sozialen, ökonomischen oder kulturellen Hintergrunds. In Beachtung dieser Verpflichtung hat auch der Präsident des Spanischen Fußballverbandes die notwendigen und unausweichlichen Konsequenzen zu ziehen. Schade, dass in Anbetracht der aktuellen Diskussion die sportlichen Leistungen der Spanierinnen bei der WM völlig in den Hintergrund getreten sind", so Fußballbund-Präsident Klaus Mitterdorfer vor Partnern und Sponsoren des ÖFB.

 

Prävention und Hilfe für Betroffene

Leider kommt es auch im Fußball immer wieder zu Aktionen, Handlungen und Übergriffen, die ganz klar im Widerspruch zu den Werten unseres Sports und unserer Gesellschaft stehen. Der ÖFB betreibt und unterstützt Projekte, die sich der Prävention verschrieben haben, um Aufklärungsarbeit, Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung zu betreiben – aber auch Hilfe und Unterstützung für Betroffene und Opfer bieten.

In den kommenden Wochen wird darüber hinaus eine große Initiative präsentiert, die das positive Miteinander im Fußball bereits bei unseren Jüngsten fördern und Lösungen für mögliche Konflikte am Platz bieten soll. Dazu hat der ÖFB einen Leitfaden für Vereine im Kinder- und Jugendfußball erarbeitet. Dieser richtet sich an alle, die sich an der Fußballbasis engagieren und sich in ihrem Umfeld für ein respektvolles, faires und vor allem gewaltfreies Zusammenspiel stark machen möchten.

 

>> Hier gibt es einen Überblick über bestehende Projekte und Anlaufstellen

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