WM 2022: Katar wirbt um Verständnis

Im März protestierten mehrere Nationalteams gegen die Menschenrechtssituation im WM-Ausrichterland Katar. Regierungsmitglied Scheich Thamer Al Thani hält die Proteste für verfehlt.

"Wir unterstützen die Verbände und Spieler, die ihre Plattform nutzen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen. Ihre Kritik an der WM 2022 ist jedoch deplatziert", sagte Thamer Al Thani, stellvertretender Direktor des Government Communications Office des Staates Katar, der 'Deutschen Presse-Agentur'. Viele Menschen würden nicht mitbekommen, wie viel Katar im Bereich Arbeitsrecht macht. Medienberichte sprachen von rund 6.500 Toten bei der Errichtung der Stadien.

Mittlerweile habe sich viel getan: "Wir möchten, dass sich die Fußballverbände, Fanverbände und Spieler mehr mit Katar auseinandersetzen, um zu versuchen, den Prozess zu verstehen, den ein Land wie Katar durchlaufen muss, um seine Arbeitsgesetze zu überarbeiten." 

 

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