Paul Scharner will offenbar NÖFV-Präsident werden

Paul Scharner wird zukünftig beim niederösterreichischen Verband in der "Hauptgruppe Spitzenfußball" aktiv sein. Offenbar wollte er aber Landesverbandspräsident werden.

Paul Scharner wird sich somit um die Interessen der niederösterreichischen Topklubs von der Landesliga aufwärts kümmern. Dabei wollte er laut 'NÖN' eigentlich Gegenkandidat zum NÖFV-Präsidenten Johann Gartner sein. Doch das scheitert am Statut. Bevor jemand Landesverbandspräsident werden kann, muss er vorher vier Jahre lang als Funktionär tätig gewesen sein. Scharner wird folgendermaßen zitiiert: "Es wäre ohnehin nicht gut, wenn man da mit dem Vorschlaghammer an die Sache rangeht. Ich will das System von innen kennenlernen und dann etwas bewegen."

Amstinhaber Gartner sieht Scharners Engagement positiv: "Das ist eine tolle Sache. Denn ein mögliches Engagement eines international erfolgreichen Spielers und ehemaligen Nationalteamspielers sieht der NÖFV überaus positiv." Vielleicht wird es also in ein paar Jahren etwas. Scharner spielte als Aktiver unter anderem in Norwegen, England und Deutschland, absoliverte 40 Einsätze für das ÖFB-Nationalteam. Im September 2013 beendete er seine aktive Karriere.

 

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