Fans bei der Euro: UEFA widerspricht UEFA-Präsident
Der UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sagte auf 'Sky Sports', dass es keine Optionen ohne Fans gebe für die Euro. Nun widerspricht die UEFA ihrem Präsidenten.
"Die Option, dass irgendein Spiel der EM ohne Fans ausgetragen wird, ist vom Tisch", wurde Aleksander Ceferin zitiert. So einfach oder entschieden scheint das noch nicht. Auf 'kicker'-Anfrage bestätigte die UEFA, dass sich die zwölf Ausrichterstädte (München, Amsterdam, Baku, Bilbao, Budapest, Bukarest, Dublin, Glasgow, Kopenhagen, Rom, St. Petersburg und London) weiterhin bis zum 7. April hinsichtlich ihrer Szenarien erklären müssen. Dabei werde aber keine Stadt kategorisch ausgeschlossen, wenn sie ohne Zuschauer spielen lassen müsste, so die UEFA.
Der Kontinentalverband räumt aber ein, dass es unter Umständen Sinn macht, die Standorte zu ändern. Diese Entscheidung soll am 20. April fallen. Das Fachblatt bringt noch die zuletzt auch in der Gerüchteküche besprochene Variante einer Euro in Großbritannien ins Spiel, da dort die Durchimpfungsrate im Gegensatz zu einigen anderen Ländern sehr hoch sei. Fans sind ein entscheidender Faktor. Die UEFA hatte vor der Pandemie mit rund zwei Milliarden Euro Einnahmen durch die EM gerechnet. Der Ticketverkauf macht bei dieser Kalkulation fast ein Viertel der Erlöse aus.